Zu Sex gezwungen – und dann verscharrt
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Zu Sex gezwungen – und dann verscharrt

Eine brutale Mädchenhändler-Bande hat in Russland jahrelang Mädchen entführt, sie zur Pros-titution gezwungen und später umgebracht.

Ihre Opfer vergruben die Täter in einem kleinen Birkenwäldchen an einer Strasse in der Nähe von Nischnij Tagil. 14 Leichen hat die Polizei schon in dem Wald gefunden, den die Einheimischen nur noch «Friedhof der Bräute» nennen.

Die Mitglieder der Bande fanden ihre Opfer – alles Mädchen zwischen 13 und 17 Jahren – auf den Strassen der 400000-Einwohner-Stadt Nischnij Tagil. Mit Gewalt zwangen sie die jungen Frauen nach der Entführung zur Prostitution. In örtlichen Zeitungen priesen sie die Teen-agerinnen verschlüsselt an: «Mädchen bringen Getränke rund um die Uhr», hiess es da, oder: «Ständig Mädchen zur Arbeit gesucht». Genügten die Mädchen den Wünschen der Kunden nicht mehr, wurden sie einfach umgebracht und im Wald verscharrt.

Nur durch Zufall kam die Polizei den grausamen Verbrechern auf die Spur. Der wegen Vergewaltigung inhaftierte Eduard Chudinow gestand in einem Polizeiverhör, einer Bande anzugehören, die für das Verschwinden der Mädchen verantwortlich sei. Er führte die Polizisten daraufhin zum Birkenwald. Brutal: Eines der Opfer, das die Beamten dort fanden, war Eduard Chudinows älteste Tochter.

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