Aktualisiert 04.02.2004 15:42

Zu viel Katzenkot: Orientierung und Gedächtnis verloren

Abgase aus angehäuften Katzenexkrementen haben einer schwedischen Tierschutz-Inspektorin einen dreiwöchigen Spitalaufenthalt beschert. Bei der Frau wurde in der Göteborger Klinik eine Vergiftung durch Schwefelwasserstoff festgestellt.

Wie die Zeitung «Expressen» am Mittwoch berichtete, war die Beamtin des Tierschutzamtes Göteborg zusammen mit einer Tierärztin und Polizisten zu einem verlassenen Haus gerufen worden. Dort hatte der frühere Bewohner nach Angaben von Nachbarn mindestens 20 Katzen untergebracht und diese dann fast völlig sich selbst überlassen.

Der Boden des bestialisch stinkenden Hauses sei total mit Kot bedeckt gewesen, berichtete die Tierärztin später. Beim Einfangen und Verladen der verwahrlosten Katzen wurde der Pflegerin plötzlich übel, sie verlor jede Orientierung und ihr Gedächtnis.

Die als sehr giftig eingestufte chemische Verbindung H2S entsteht durch verfaulte Exkremente. (sda)

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