Zubi steht nach Sex-Skandal wieder im Tor

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Zubi steht nach Sex-Skandal wieder im Tor

Überraschung für Pascal Zuberbühler. Er kehrt ins Tor von West Brom zurück. Zu verdanken hat er dies der Triebhaftigkeit seines Teamkollegen Russell Hoult.

Zuerst degradierte Tony Mombray Nati-Keeper Pascal Zuberbühler auf die Ersatzbank. Dann liess der Nachfolger von West-Bromwich-Albion-Trainer Bobby Robson den Schweizer auf der Tribüne schmoren. Gestern kam die unerwartete Anfrage: Ob es denn möglich wäre, dass Zubi am Sonntag im FA-Cup gegen Wolverhampton wieder ins Tor stehen würde, erkundigte sich Mombray. «Kein Problem, ich bin bereit Trainer», sagte Zuberbühler. Dies, obwohl er seit zwei Monaten - und ohne weitere Erklärung seines Coaches - nur zweite Wahl war.

Hintergrund für Mombrays Bittgang: Russell Hoult, den der umstrittene Trainer dem Thurgauer vorgezogen hatte, ist in einen üblen Skandal verwickelt. Offenbar hat der 34-jährige Keeper einen Akt vollzogen, der sich nicht gehört. Er wurde mit einer Dame bei eher unüblichen sexuellen Aktivitäten erwischt. Pech für den leicht übergewichtigen Hoult: Seine Kollegen fotografierten ihn dabei.

Die Boulevard-Medien auf der Insel schlachteten diese Story natürlich aus, worauf Hoult vom Premier-League-Absteiger suspendiert wurde. Der beste WM-Goalie Zuberbühler - der Thurgauer blieb letztes Jahr in Deutschland ohne Gegengoal - reagierte auf diese heikle Situation professionell: «Ich habe bis 2008 Vertrag hier, also gebe ich mein Bestes. Und das mit Russel tut mir leid. Alle machen Fehler im Leben.»

Trotzdem wird der Musterprofi England bis zum Transferschluss bis am 31. Januar wohl verlassen - verschiedene Anfragen liegen dem Ex-Basel-Goalie vor.

Andy Huber

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