Aktualisiert 15.05.2007 23:25

Zucchero liess (fast) keine Wünsche offen

«Sei forte, Zucchero», riefen die Fans des Italo-Stars gestern im Hallenstadion. Der Blues-Soul-Sänger gab am Dienstag das erste von zwei Konzerten in Zürich.

Von «Così celeste» über «Diamante» bis «Baila (Sexy Thing)»: Zucchero liess gestern im restlos ausverkauften Hallenstadion in Zürich keine Wünsche offen. Der 51-jährige Norditaliener begann sein Konzert mit neuen Songs wie «Bacco per bacco» und der wunderschönen Ballade «Occhi». Zuvor hatte Zuccheros 23-jährige Tochter Irene Fornaciari den Zuschauern eingeheizt. Von der Bühnendecke hingen drei Kronleuchter, Zucchero sass auf einem roten Plüschsessel, und die Bildschirme hatten die Form barocker Spiegel.

Aber der Blues-Sänger stellte nicht nur sein aktuelles Album «Fly» vor, mit dem er in der Schweiz wochenlang auf Platz eins der Charts lag. Zucchero präsentierte den 13000 Fans auch fast alle Hits von früher. Adelmo Fornaciari, so der bürgerliche Name von Zucchero, bot eine zweistündige Show – und natürlich fehlten Klassiker wie «Il volo» oder «Overdose (D'Amore)», bei dem das Publikum frenetisch mitsang, nicht. Sogar «It's All Right» von seinem legendären «Miserere»-Album gab er zum Besten. Einziger Wermutstropfen: Zucchero war für italienische Verhältnisse etwas gar wortkarg.

(rig)

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