Züblin mit markant mehr Gewinn
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Züblin mit markant mehr Gewinn

Die Zürcher Immobiliengesellschaft Züblin hat im Geschäftsjahr 2007/08 bei markantem Wachstum einen Gewinn von 44,2 Mio. Fr. erzielt.

Das sind 11,3 Prozent im Vorjahr. Während der Gewinn im Vorjahr mehrheitlich durch ein Bewertungsergebnis erhöht wurde, nahm er 2007/08 vor allem wegen des um 14 Prozent erhöhten Mietertrags von 127,1 Mio. Fr. zu. Gleichzeitig konnten die Kosten um 12 Prozent gedrückt werden, wie Züblin am Donnerstag mitteilte.

Im zehnten Geschäftsjahr nach der Neuorientierung im Immobilienbereich überschritt Züblin die Portfoliogrösse von 2 Mrd. Franken (&10 Prozent). Die Leerstandsquote sank von 13,4 auf 9,4 Prozent, wozu Vermietungserfolge in Deutschland und den Niederlanden wesentlich beitrugen.

Neue Immobilien erwarb Züblin insbesondere in Frankreich. Verkäufen von 45,3 Mio. Fr. standen Käufe von 254,1 Mio. Fr. gegenüber. Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung eine unveränderte Dividende in Form einer Nennwertreduktion von 0.50 Fr. vor.

Ein Rückschlag war das Scheitern des Börsenganges der deutschen Tochter ZIAG Immobilien. Züblin begründet dies mit den Folgen der Finanzkrise. Die Kosten schlugen mit 9 Mio. Fr. zu Buche.

Eine konkrete Prognose für das laufende Geschäftsjahr gibt Züblin nicht ab. Die Finanzkrise hinterlasse zwar auch im europäischen Immobilienmarkt ihre Spuren. Über 50 Prozent des Züblin-Immobilienportfolios befänden sich aber in Deutschland und in der Schweiz, zwei der zurzeit stabilsten und stärksten Wirtschaftsregionen in Europa, wie es heisst.

Aufgrund von stabilen Mietverhältnissen und langfristig gesicherten Fremdfinanzierungen geht Zülin davon aus, dass das operative Geschäft von erhöhten Risiken nicht betroffen ist.

(sda)

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