Streckenunterbruch : Züge blieben im Gotthard-Basistunnel stecken
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Streckenunterbruch Züge blieben im Gotthard-Basistunnel stecken

Aufgrund einer Fahrleitungsstörung kommt es zwischen Arth-Goldau und Bellinzona zu Verspätungen im Bahnverkehr.

von
kat
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Reisende ins Tessin müssen aufgrund einer Fahrleitungsstörung im Gotthard-Basistunnel rund 60 Minuten mehr Zeit einrechnen. (Archivbild)

Reisende ins Tessin müssen aufgrund einer Fahrleitungsstörung im Gotthard-Basistunnel rund 60 Minuten mehr Zeit einrechnen. (Archivbild)

Keystone/Gaetan Bally
17 Jahre wurde am Gotthard-Basistunnel gebaut.

17 Jahre wurde am Gotthard-Basistunnel gebaut.

Keystone/Urs Flueeler
Der fahrplanmässige Betrieb des Personenverkehrs war am 11. Dezember 2016 aufgenommen worden.

Der fahrplanmässige Betrieb des Personenverkehrs war am 11. Dezember 2016 aufgenommen worden.

Keystone/Gaetan Bally

Wegen einer Fahrleitungsstörung im Gotthard-Basistunnel müssen Bahnpassagiere auf dieser Nord-Süd-Achse mit bis zu 60 Minuten längeren Reisezeiten rechnen. Die Personenzüge werden über die alte Bergstrecke via Göschenen und Airolo umgeleitet.

Wie die SBB am Mittwoch auf Anfrage mitteilten, kam es um 7.30 Uhr zu einer Fahrleitungsstörung. Zwei Güterzüge blieben deswegen im Gotthard-Basistunnel stecken. Sie wurden vom Lösch- und Rettungszug der SBB abgeschleppt.

Die defekte Fahrleitung müsse repariert werden, teilten die SBB am späten Vormittag mit. Wie lange dies daure, sei unklar.

Seltene Störung

Die SBB betonten zudem, dass Störungen im Basistunnel selten seien. In den ersten 18 Betriebsmonaten hätten 99 Prozent der Personenzüge regulär durch den Tunnel fahren können.

Der Basistunnel zwischen Erstfeld UR und Bodio TI war 2016 eröffnet worden. Er ist mit 57 Kilometern der längste Bahntunnel der Welt.

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