Aktualisiert 06.11.2015 13:13

Instagram-Star

Zürcher Car-Spotter (15) hat 45'000 Follower

Mit dem Fotografieren von teuren Autos hat sich der erst 15-jährige Cédric Plattner eine grosse Social-Media-Fangemeinde aufgebaut. Seine Lehrstelle passt natürlich zum Hobby.

von
zed

Obwohl er erst im Juni 2014 damit anfing, hat Cédric Plattner bereits über 18'000 Bilder geschossen. Als Sujets wählt der 15-Jährige exklusive Autos, die er hauptsächlich auf den Strassen von Zürich, an Anlässen oder an Fotoshootings ablichtet.

Diese Fotos stellt er dann unter dem Namen «Cars in Zürich» auf Instagram und Facebook. «Auf Facebook bin ich noch nicht so gross, meine Instagram-Seite ist aber die grösste Autoseite der Schweiz», sagt Plattner. Dort hat er mehr als 45'000 Follower. «Darauf kann man durchaus stolz sein.»

Als er damit angefangen habe, sei ihm gar nicht bewusst gewesen, dass viele andere auch Autos fotografieren würden. «Das habe ich erst entdeckt, als ich begann, meine Bilder auf den Social-Media-Kanälen zu teilen», sagt Plattner.

«Exklusive Autos faszinieren mich einfach»

Auch im beruflichen Leben dreht sich bei ihm alles um Luxusautos. Im Sommer hat er die Lehre als Automobilmechatroniker bei Porsche begonnen. «Exklusive Autos faszinieren mich einfach», sagt der Lehrling. Dies zeigt sich auch in der Wahl seines Traumautos. «Wenn ich frei wählen könnte, würde ich mir einen Pagani Zonda aussuchen. Die sind extrem selten und in Handarbeit hergestellt», sagt Plattner.

Die Rückmeldungen auf seine Bilder seien äusserst positiv. «Die Besitzer der Autos haben eigentlich immer Freude, wenn ich ihre Autos fotografiere», sagt Plattner. Oft erkundigten sie sich, wo die Bilder denn schliesslich zu sehen seien. Plattner stelle auch immer sicher, dass das Nummernschild auf all seinen Bildern verpixelt sei.

Trotz des grossen Erfolgs kann er sich aber momentan nicht vorstellen, sein Hobby irgendwann zum Beruf zu machen. Plattner: «Natürlich gibt es professionelle Auto-Fotografen. Für mich ist es aber wirklich eher eine Freizeitbeschäftigung – aber man weiss ja nie.»

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