Referate und Führungen: Zürcher Clubs öffnen ihre Türen für einmal am Tag
Aktualisiert

Referate und FührungenZürcher Clubs öffnen ihre Türen für einmal am Tag

Neun Zürcher Partylokale laden zum «Tag der offenen Tür» – sie wollen damit Berührungsängste abbauen.

von
Deborah Sutter
Erika Maier (70), Nachbarin des Clubs Plaza, zusammen mit Tom Maurer von der Rio Bar, Nicola Schneider vom Hive, BCK-Präsident Marc Blickenstorfer und Dominik Müller von der Zukunft.

Erika Maier (70), Nachbarin des Clubs Plaza, zusammen mit Tom Maurer von der Rio Bar, Nicola Schneider vom Hive, BCK-Präsident Marc Blickenstorfer und Dominik Müller von der Zukunft.

Drogenkonsum, Lärm, Schlägereien: Zürcher Nachtclubs geniessen bei vielen Eltern von Jugendlichen oder bei Anwohnern nicht das beste Image. Die Bar- & Club-Kommission (BCK) will dem entgegenwirken: Am Samstag, 19. Januar, öffnen von den rund siebzig Clubs in der Stadt Zürich neun ihre Pforten für Interessierte.

Ab 12 Uhr mittags sind etwa die Türen vom Plaza, der Zukunft, vom Hive oder des am Freitag eröffneten Kinski geöffnet: «Es sollen sowohl jene, die sich nicht im Nachtleben bewegen, als auch die Partygänger sehen, was alles hinter dem Clubbetrieb steckt», sagt BCK-Präsident Marc Blickenstorfer.

Den meisten sei nicht klar, wie viel Aufwand hinter einer Party stecke: «Man denkt, wir arbeiten nur von Donnerstag bis Sonntag – das stimmt natürlich nicht.»

Referate und Führungen

Mit Referaten und Führungen gewähren die Partytempel einen Blick hinter die Kulissen. Am Tag der offenen Tür erzählt etwa eine Sicherheitsfirma von ihrer Arbeit im Mascotte, und im Club Frieda?s Büxe gibt es ein Referat über das Bestehen eines Clubs in einem Wohnquartier. «Eltern wollen wissen, wo sich ihre Kinder bewegen. So können auch Unsicherheiten abgebaut werden», sagt Dominik Müller, Mitbetreiber der Zukunft.

Tom Maurer vom BCK-Vorstand: «Wir hoffen, dass möglichst viele verschiedene Leute kommen, so dass wir zeigen können, was wir alles für die Stadt tun.»

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