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AFC SunderlandZürcher Jung-Milliardär (22) will englischen Fussball-Traditionsverein kaufen

Der sechsfache englische Meister könnte bald einen neuen Besitzer haben: Kyril Louis-Dreyfus ist reich, jung und kommt aus der Schweiz.

von
Laura Inderbitzin
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Der Zürcher Kyril Louis-Dreyfus ist gemäss englischen Medienberichten kurz vor der Übernahme des Englischen Fussballclubs AFC Sunderland.

Der Zürcher Kyril Louis-Dreyfus ist gemäss englischen Medienberichten kurz vor der Übernahme des Englischen Fussballclubs AFC Sunderland.

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Das Vermögen der Familie Louis-Dreyfus wird auf mehrere Milliarden geschätzt.

Das Vermögen der Familie Louis-Dreyfus wird auf mehrere Milliarden geschätzt.

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Die Familie ist im Fussballbuisness nicht unbekannt.

Die Familie ist im Fussballbuisness nicht unbekannt.

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Darum gehts

  • Der Zürcher Milliarden-Erbe Kyril Louis-Dreyfus möchte ins Fussballgeschäft einsteigen.

  • Gemäss mehreren Berichten will er den englischen Club AFC Sunderland kaufen.

  • Seine Mutter gehört zu den mächtigsten Frauen der Welt und ist mit Ex-Nationalbank-Chef Philipp Hildebrand liiert.

Bekommt ein englischer Traditions-Fussballclub schon bald einen Schweizer Besitzer? Wie diverse Medien auf der Insel berichten, steht der AFC Sunderland kurz vor einer Übernahme durch Kyril Louis-Dreyfus. Der potenzielle neue Besitzer ist in Zürich aufgewachsen und erst 22 Jahre alt. Die Familie Louis-Dreyfus verfügt über ein Vermögen von mehreren Milliarden.

Kyril ist Sohn des französisch-schweizerischen Doppelbürgers Robert (2009 verstorben) und der Russin Margarita Louis-Dreyfus, die seit über 30 Jahren in der Schweiz lebt. Seine Mutter gilt als eine der mächtigsten Frauen der Welt und dirigiert die Louis Dreyfus Company, die allein 2019 einen Gewinn von 230 Millionen Dollar machte. Das Unternehmen ist in mehreren Branchen erfolgreich: Agrarbereich, Metall- und Energiesektor, Schiffbau, Finanzen und Immobilienmarkt. Zudem ist sie mit dem früheren Nationalbank-Chef Philipp Hildebrand liiert.

Mutter Margarita Louis-Dreyfus lebt seit über 30 Jahren in der Schweiz und leitet die Louis Dreyfus Company.

Mutter Margarita Louis-Dreyfus lebt seit über 30 Jahren in der Schweiz und leitet die Louis Dreyfus Company.

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Besitzer will Sunderland loswerden

Nun soll ein Teil des Louis-Dreyfus-Geldes also nach England fliessen. Sunderlands derzeitiger Besitzer, Stewart Donald, versucht schon das ganze Jahr, den Club zu verkaufen. Nur einen Teil seiner Aktien möchte der Engländer noch behalten. The Black Cats gewannen in ihrer langen Geschichte sechs Meistertitel und mischten 2017 noch in der Premier League mit. Aktuell spielt der AFC Sunderland nur noch in der dritthöchsten englischen Liga. In den letzten Jahren sorgte der Club eher neben dem Platz für Aufsehen mit der Netflix-Dokumentation «Sunderland 'Til I Die», die aus zwei Staffeln besteht.

Auf Anfrage von 20 Minuten wollte der Zürcher Kyril Louis-Dreyfus keine Stellung zum geplanten Kauf nehmen. Klar ist, dass die Familie Louis-Dreyfus im Fussball-Business sowieso keine Unbekannte wäre. Vater Robert war langjähriger CEO von Adidas und ab 1996 der grösste Anteilseigner bei Olympique Marseille. Dabei erreichten die Franzosen zweimal den Uefa-Cup-Final. 2010, ein Jahr nach seinem Tod, feierte OM den Meistertitel, 2016 verkaufte Margarita die Aktien allerdings. Auch beim belgischen Verein Standard Lüttich war Vater Robert Aktionär – das Ausbildungszentrum des Clubs ist nach ihm benannt.

Sohn Kyril, der als grosser Fussballfan gilt, könnte nun in die Fussstapfen seines Vaters treten. Schon in zwei Wochen soll der Deal über die Bühne gehen. Der Verein selber hat sich bisher noch nicht zu den Medienberichten geäussert.

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