Ellen DeGeneres schenkt dem Schweizer Dean Schneider 10’000 Dollar
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«Nervös war ich nicht»Zürcher Löwenflüsterer Dean Schneider ist zu Gast in der Ellen Show

Dean Schneider führt in Südafrika ein Wildtierreservat – und hat fast zehn Millionen Instagram-Followerinnen und Follower. Nun hatte er sogar einen grossen Auftritt im US-Fernsehen.

von
Stephanie Vinzens

US-Moderatorin Ellen DeGeneres überreicht dem Zürcher Tierschützer Dean Schneider einen grossen Batzen Geld – und zwar für seine Stiftung.

Warner Bros.

Darum gehts

  • Vor etwa vier Jahren hat der Zürcher Dean Schneider in Südafrika das Wildtierreservat Hakuna Mipaka ins Leben gerufen.

  • Mittlerweile hat er auf Instagram fast zehn Millionen Followerinnen und Follower und ist damit der erfolgreichste Influencer der Schweiz.

  • Jetzt war er sogar in der Show von Moderatorin Ellen DeGeneres zu Gast – und erhielt von ihr eine Spende.

  • Uns verrät Dean, was er damit machen wird.

Seit vier Jahren führt der gebürtige Schweizer Dean Schneider in Südafrika ein Wildtierreservat – und ist mit seinen Alltags-Fotos mittlerweile zu einer Social-Media-Sensation geworden. Auf Instagram, wo der Zürcher sich kuschelnd mit geretteten Löwen, Geparden, Hyänen und Affen zeigt, folgen ihm unglaubliche 9,6 Millionen Menschen. Damit ist der 28-Jährige der erfolgreichste Influencer der Schweiz und verweist sogar Tennis-Star Roger Federer (39) – er zählt 8,9 Millionen Followerinnen und Follower – vom Platz.

Sein Erfolg bleibt auch über dem grossen Teich nicht unentdeckt. Am Montag war Dean nämlich via Zoom in Ellen DeGeneres (63) US-Talksendung «The Ellen Show» zu Gast. Es war ein grosser Moment – doch der Löwenflüsterer blieb total gelassen, wie er 20 Minuten erzählt.

«Es ist sehr bestätigend und motivierend, bei so einer riesigen Show dabei zu sein – aber das Prozedere war im Grunde gleich wie bei jedem anderen Interview auch. Nervös war ich deshalb ehrlich gesagt nicht», so Dean. Die gelassene Art der Moderatorin habe ebenfalls geholfen: «Ellen ist voll chillig. Sie lässt einen erzählen und man hat nichts Böses zu befürchten.»

Dean Schneiders privates Reservat namens Hakuna Mipaka ist rund 400 Hektar gross. Ein Teil davon ist für jene Tiere reserviert, die in Gefangenschaft geboren und aus teilweise desaströsen Bedingungen gerettet wurden. Das restliche Land ist für wilde Tiere reserviert, beispielsweise Zebras, Impalas, Kudus, Hyänen oder Paviane, die in Freiheit leben. Das Reservat ist nicht für Touristinnen und Touristen zugänglich, so stellt Dean auf seiner Website klar: «Ich habe diesen Ort für Tiere und nicht für Menschen gebaut.»

«Ich werde jeden Tag verletzt»

Im Gespräch mit der Talkshow-Masterin erklärt der ehemalige Finanzplaner unter anderem, wie er diese spezielle Verbindung zu seinen Löwen aufgebaut hat und verrät, dass es im Umgang mit Raubtieren selbstverständlich auch regelmässig zu Verletzungen kommt. «Ich werde in der Tat jeden Tag verletzt – ich zeige es einfach nicht immer. Aber es gibt Videos, auf denen Kratzer und Bisse zu sehen sind», so der Tierschützer auf Ellens Nachfrage hin.

Für ihn gehöre dies jedoch dazu. Er führt aus: «Wir Menschen bringen Tiere für gewöhnlich dazu, sich an unsere Welt, unser Verhalten, unsere Regeln anzupassen. Ich habe es umgekehrt gemacht – ich habe mich ihrer Lebensweise angepasst, ihre Sprache gelernt.»

Ellen überreicht ihm eine Spende

Am Ende des Gesprächs gibt es noch eine Überraschung für den Schweizer: Ellen überreicht seiner Dean Schneider Foundation, eine Stiftung, die sein Hakuna-Mipaka-Reservat sowie andere Tierschutz-Projekte finanziert, im Namen des Fotografie-Unternehmens Shutterfly eine Spende von 10’000 US-Dollar. «Wirklich? Veräppelst du mich?», fragt Dean ungläubig. Ellen, in den Händen ein überdimensionaler Scheck, findet: «Was du machst, ist fantastisch. Ernsthaft: Danke für deine Arbeit.»

Über die Spende freut sich Dean extrem, wie er 20 Minuten erzählt: «Das war wirklich eine coole Überraschung! Ich habe überhaupt nicht mit sowas gerechnet». Der Zustupf komme zudem gerade gelegen: «Durch die Pandemie haben viele Menschen finanzielle Engpässe erfahren und die Spenden haben für unsere Stiftung dementsprechend nachgelassen.»

Er weiss auch schon, worin das Geld fliessen soll: «Zum einen in die Aufrechterhaltung unserer Hakuna-Mipaka-Oase, vor allem aber auch in unser Live Wild Projekt, an dem wir seit einem Jahr arbeiten.» Das Ziel des zeitintensiven und kostspieligen Projektes ist es, für das sechsköpfige Löwenrudel des Reservats einen grösseren Lebensraum zu errichten, auf dem sie, wenn alles klappt, sogar selbst jagen dürfen. «Am liebsten würde ich sie natürlich direkt in die Wildnis freilassen, doch das ist bei Raubtieren, die wir aus Gefangenschaft befreit haben, leider nicht möglich», erklärt Dean.

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