Steigende Preise: Zürcher Restaurant verlangt 20 Franken für einen Kopfsalat
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Steigende PreiseZürcher Restaurant verlangt 20 Franken für einen Kopfsalat

Im Hotel Storchen kostet ein Teller Kopfsalat als Vorspeise 20 Stutz. Schuld ist die Inflation. Die Preise für Esswaren sind in der ganzen Branche gestiegen.

von
Barbara Scherer
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20 Franken für einen Salat. (Symbolbild)

20 Franken für einen Salat. (Symbolbild)

Getty Images/iStockphoto
Das verlangt das Restaurant Storchen in Zürich.

Das verlangt das Restaurant Storchen in Zürich.

Tamedia/ Urs Jaudas
Wer dazu eine gebratene Entenleber oder einen Kaisergranat/Kaiserhummer bestellt, bezahlt nochmals 18 Franken drauf. (Symbolbild)

Wer dazu eine gebratene Entenleber oder einen Kaisergranat/Kaiserhummer bestellt, bezahlt nochmals 18 Franken drauf. (Symbolbild)

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Darum gehts

Banker und Bankerinnen sowie Touristen und Touristinnen gehen im Restaurant des Hotel Storchen in Zürich ein und aus. Doch wer dort isst, muss ein prall gefülltes Portemonnaie dabei haben. So kostet etwa ein Teller Kopfsalat als Vorspeise 20 Franken, wie das Finanzportal «Inside Paradeplatz» schreibt.

Wer dazu eine gebratene Entenleber oder einen Kaisergranat bestellt, bezahlt nochmals 18 Franken drauf. Hauptgerichte kosten bis zu 82 Franken. Die Preise des Restaurants sind gestiegen, aber die Karte hat sich verkleinert, heisst es weiter. So besteht das Menü gerade noch aus drei Seiten.

Acht Franken mehr für den Lachs

Schuld an den hohen Preisen sei die Inflation. Der Krieg in der Ukraine und die Folgen der Pandemie treiben die Preise in die Höhe. Das bestätigt auch das Restaurant Storchen: «Unsere Lieferanten müssen uns höhere Preise für Fleisch, Fisch und Gemüse verrechnen», sagt Geschäftsführer Raphael Pedroncelli zu 20 Minuten.

Diese Preise müsse das Restaurant nun an die Kunden weitergeben. So sei etwa der Einkaufspreis für den Lachs innerhalb von einem Jahr um rund acht Franken gestiegen. «Zudem haben wir seit 2021 einen Michelin-Stern, das hat unser Preisniveau natürlich auch angehoben», so Pedroncelli. 

Die steigenden Preise spüre die ganze Branche, wie Gastrosuisse-Präsident Casimir Platzer sagt: «Die Kosten für Esswaren und Energie sind seit dem Ukraine-Krieg in die Höhe geschossen.» Dabei müsse jeder Betrieb selber entscheiden, ob die Preiserhöhungen an die Kundschaft weitergegeben werden.

Die meisten Restaurants kommen aber wohl nicht darum herum: «Denn die Margen sind in der Gastrobranche bekanntermassen tief», so Platzer. Steigen die Preise der Lieferanten machen Restaurants schnell keinen Gewinn mehr. Darum müssen viele die Preise auf der Speisekarte anheben.

Musst du seit neuestem auch tiefer ins Portemonnaie greifen, wenn du auswärts essen gehst? Wie viel hat dich das Essen gekostet? Erzähl uns deine Story! 

Das bedeutet Inflation:

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