Rücktritt Leuenberger: Zürcher SP will Vertreter des urbanen Zürich
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Rücktritt LeuenbergerZürcher SP will Vertreter des urbanen Zürich

Die SP des Kantons Zürich fordert, dass auch künftig das urbane Zürich im Bundesrat vertreten sein sollte.

Immer wieder als Kandidat genannt worden ist Leuenbergers Nachfolger im Zürcher Regierungsrat, Markus Notter. Vor einem Monat hatte Notter angekündigt, dass er im Frühling 2011 nicht mehr für eine Wiederwahl in die Kantonsregierung antrete. Damals liess er verlauten, er habe keine Ambitionen auf den Bundesrat.

Laut SP-Kantonalpräsident Stefan Feldmann wird die Partei trotzdem mit Notter, aber auch mit Mitgliedern der Zürcher Nationalratsdelegation Gespräche über eine allfällige Kandidatur führen. Entscheiden, wen die Zürcher SP ins Rennen schicken will, wird eine kantonale Delegiertenversammlung.

Regine Aeppli überlegt es sich

Als mögliche Kandidatin nannte Feldmann SP-Regierungsrätin Regine Aeppli. Diese erklärte gegenüber «Rado 24», sie werde über diesen Vorschlag nachdenken.

Eigentlich habe sie ja ein sehr spannendes Amt als Zürcher Bildungsdirektorin und sie führe dieses Amt auch sehr gerne aus. «Aber, wenn man die Ehre hat, in Zusammenhang mit dem höchsten politischen Amt in der Schweiz erwähnt zu werden, dann wäre es ein wenig leichtfertig, nicht darüber nachzudenken.»

Leuenbergers Rücktritt hinterlasse im Bundesrat, aber auch in der politischen Landschaft der Schweiz eine grosse Lücke, schreibt die SP Zürich. «Moritz Leuenberger war und ist ein Vollblutpolitiker, aus tiefster Überzeugung ein Verfechter der Konkordanz und ein starker Vertreter eines urbanen und weltoffenen Kantons Zürich», hält die Partei fest. (sda)

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