Comeback: Zürcher SVP schickt Mörgeli ins Rennen
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ComebackZürcher SVP schickt Mörgeli ins Rennen

Die SVP des Kantons Zürich hat den 2015 abgewählten Christoph Mörgeli auf dem 15. Listenplatz nominiert.

von
chk
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Will seiner Partei gemäss eigenen Aussagen helfen, sich nach dem Verlust von neun Kantonsratssitzen aus der Abwärtsspirale zu befreien: Christoph Mörgeli. (Archivbild)

Will seiner Partei gemäss eigenen Aussagen helfen, sich nach dem Verlust von neun Kantonsratssitzen aus der Abwärtsspirale zu befreien: Christoph Mörgeli. (Archivbild)

Keystone/Alexandra Wey
Christoph Mörgeli will unbedingt in den Nationalrat zurück.

Christoph Mörgeli will unbedingt in den Nationalrat zurück.

Keystone/Alessandro Della Valle
An der Vorstandssitzung der SVP Zürich gab es offenbar auch Stimmen gegen Mörgeli.

An der Vorstandssitzung der SVP Zürich gab es offenbar auch Stimmen gegen Mörgeli.

Keystone/Patrick Hürlimann

Die Zürcher SVP schickt Ex-Nationalrat Christoph Mörgeli bei den Wahlen im Herbst erneut ins Rennen für einen Sitz in der grossen Kammer. Der 2015 abgewählte Politiker ist einer von 35 Namen, den die Kantonalpartei am Dienstag nominiert hat.

Die SVP des Kantons Zürich will bei den kommenden Wahlen ihre zwölf Nationalratssitze verteidigen. Die laut Mitteilung von 307 Delegierten einstimmig verabschiedete Kandidatenliste wird angeführt von «Weltwoche»-Verleger Roger Köppel, den die Partei bereits im April auch für den Ständerat nominiert hat. Mörgeli steigt auf Platz 15 ins Rennen.

Wiederwahl verpasst

Der heute 58-jährige Mörgeli war schon von 1999 bis 2015 Nationalrat. Im Herbst 2015 verpasste er die Wiederwahl, trotz des Wahlsieges der SVP. Der Medizinhistoriker ist seit 2015 Mitarbeiter der Zeitschrift «Weltwoche» und Inhaber der Firma «Mörgeli Research», wie es auf seiner Webseite heisst. 2012 war er als Leiter des Medizinhistorischen Museums der Universität Zürich in die Kritik geraten und in der Folge entlassen worden.

Auf der Nationalratsliste finden sich elf Bisherige und 24 Neukandidierende. Die Gruppe besteht aus insgesamt neun Frauen und 26 Männern. Die Junge SVP tritt demnach mit einer eigenen Liste an. Weiter soll es eine SVP-Seniorenliste geben. Die Delegierten beschlossen eine entsprechende Unterlistenverbindung. (chk/sda)

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