Zürcher wegen Besitz von harter Pornografie verurteilt
Aktualisiert

Zürcher wegen Besitz von harter Pornografie verurteilt

18'000 Pornobilder hatte der Mann sorgfältig gespeichert. Darunter zahlreiche Aufnahmen, die Sex mit Kindern und Tieren zeigten. Das wissenschaftliche Interesse des Angeklagten schien den Richtern wenig glaubhaft.

Der Mann aus Zürich wurde nach neuem Strafrecht mit einer bedingten Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu 45 Franken oder insgesamt 5400 Franken belegt. Die Probezeit beträgt vier Jahre. Das Bezirksgericht Zürich hatte den Mann in erster Instanz noch mit einem halben Jahr oder 180 Tagen Gefängnis bestraft, bedingt erlassen auf ebenfalls vier Jahre.

Der 46-Jährige war Ende Juli 2004 bei einer Razzia aufgeflogen. In der Folge wurde nachgewiesen, dass er auf seinen Heim-Computer 18'000 Bilder und 177 Filme heruntergeladen hatte, die sexuelle Handlungen mit Kindern und Tieren zeigten. Die Verteidigung verlangte einen Freispruch. Der Mann berief sich vor Gericht vergeblich auf die Meinungsäusserungsfreiheit und machte wissenschaftliche Interessen geltend. (dapd)

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