Teuerste Bestellung - Zürcherin bestellt für 1188 Franken Poké Bowls bei Uber Eats
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Teuerste BestellungZürcherin bestellt für 1188 Franken Poké Bowls bei Uber Eats

Uber Eats liefert seit zwei Jahren Essen in Zürich aus. Die teuerste Bestellung bisher hat über 1000 Franken für 50 Mahlzeiten gekostet.

von
Barbara Scherer
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Uber Eats gibt es seit zwei Jahren in Zürich.

Uber Eats gibt es seit zwei Jahren in Zürich.

20min/Marco Zangger
Die teuerste Uber Eats Bestellung in der Region Zürich hat über 1000 Franken gekostet.

Die teuerste Uber Eats Bestellung in der Region Zürich hat über 1000 Franken gekostet.

Tamedia/ Andrea Zahler
Bestellt wurden dabei 50 Poké Bowls  beim Gastrobetrieb Kaisin.

Bestellt wurden dabei 50 Poké Bowls beim Gastrobetrieb Kaisin.

Privat

Darum gehts

  • Uber Eats liefert seit zwei Jahren Essen in Zürich aus.

  • Die bisher teuerste Bestellung kostete über 1000 Franken.

  • Jemand hat 50 Poké Bowls über Uber Eats bei der Restaurantkette Kaisin bestellt.

In der Corona-Krise haben Essenslieferdienste einen Boom erlebt: Der Markt ist auf 2,1 Milliarden Franken gewachsen. Einer der grössten Player in der Schweiz ist Uber Eats. Seit genau zwei Jahren liefert die Uber-Tochter in Zürich Essen aus, wie das Unternehmen in einer Medienmitteilung schreibt.

Am beliebtesten sind Burger. Platz zwei belegt asiatisches Essen, gefolgt von italienischen Gerichten. Dabei hat die bisher teuerste Bestellung bei Uber Eats 1188 Franken gekostet. Dabei wurden 50 Mahlzeiten von einer Person bestellt.

«Es handelte sich dabei um Poké Bowls», sagt eine Pressesprecherin zu 20 Minuten. Dabei handelt es sich um ein hawaiianisches Gericht mit Wurzeln in der japanischen Küche. Ob diese für ein Firmenfest oder für einen privaten Anlass bestellt wurden, sei unklar.

Bestellt wurden die Poké Bowls beim Gastrobetrieb Kaisin: «Eine Frau hat zweimal bei uns so grosse Bestellungen über Uber Eats aufgegeben», sagt Delano Fischer, Gründer und CEO von Kaisin. Beim ersten Mal seien 46 Portionen für 995 Franken bestellt worden.

Beim zweiten Mal waren es dann 50 Portionen für über 1000 Franken. «Das war eine schöne Herausforderung für uns», so Fischer. Weil die Frau vordefinierte Bowls bestellt hat, sei es aber machbar gewesen: «Wären es alles individuell zusammengestellte Gerichte gewesen, hätten wir wohl mehr Zeit benötigt.»

Um die riesige Bestellung zu bewältigen, musste das Restaurant aber für eine Weile alle Bestellungen über Uber Eats pausieren. Niemand anders konnte in dieser Zeit Poké Bowls bei Kaisin bestellen. Klar sei, dass bei so grossen Bestellungen ein grosser Teil des Geldes an Uber Eats fliesst: «Darum haben wir es natürlich lieber, wenn die Leute direkt über unsere Webseite das Essen bestellen», erklärt Fischer

Zwei Millionen Kilometer gefahren

Um alle Bestellungen in der Region Zürich auszuliefern, haben die Uber-Eats-Fahrerinnen und -Fahrer in den letzten zwei Jahren in der Region Zürich zwei Millionen Kilometer zurückgelegt. Das entspricht einer Strecke von drei Mal zum Mond und zurück.

Inzwischen arbeitet Uber Eats in Zürich mit 650 Restaurants zusammen. Der Service wurde zudem bis nach Dietikon, Uster, Regensdorf und Kloten erweitert. In der ganzen Schweiz ist Uber Eats in 26 Schweizer Städten vertreten, darunter Bern, Basel, Genf und Chur und arbeitet mit rund 2300 lokalen Partnern zusammen.

Wer bestellt online Essen?

Die Gründe für die zunehmenden Bestellungen sind schnell gefunden: Keine Zeit oder keine Lust, um selber zu kochen. Eine Marktforschungsstudie von Eat.ch hat ergeben, dass besonders Personen im Alter von 16 bis 39 Jahren gern mal den Kurier kommen lassen. Je älter die befragten Personen waren, desto mehr Zeit investieren sie, um selber einzukaufen und zu kochen. So befinden sich in der Altersgruppe der 16- bis 39-Jährigen doppelt so viele «Heavy User», die mehr als zwei bis drei Mal pro Monat bestellen, als bei den 40- bis 65-Jährigen. Mit 57 Prozent sind mehr Männer als Frauen «Heavy User». Mehr als zwei Drittel der «Heavy User» arbeitet Vollzeit.

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