Gegen Konkurrenzdenken: Zürich an Muba zu Gast
Aktualisiert

Gegen KonkurrenzdenkenZürich an Muba zu Gast

Mit der Kunstinstallation «Züri-Basel Slang Jam» will Zürich an der Muba den Dialog mit Basel fördern.

von
Susan Pedrazzi
Die Panoramabilder vermitteln Eindrücke von Zürich in 3-D.

Die Panoramabilder vermitteln Eindrücke von Zürich in 3-D.

Slam Poetry, Reime und rhythmische Wortspiele: Mit einer grossen, begehbaren Gehörmuschel und interaktiven Sprachspielen präsentiert sich die Limmatstadt auf rund 300 Quadratmetern als Gast an der Basler Frühjahrsmesse 2012. «Die Besucher haben die Möglichkeit, kurze Texte rund um Zürich und Basel anzuhören und selbst in einen Dialog zu treten. Ausserdem vermitteln 3-D-Panoramabilder bunte Eindrücke der Gaststadt», erklärt Anna Schindler, Direktorin Stadtentwicklung Zürich. Mit dem untouristischen Auftritt soll der Dialog gefördert und das Konkurrenzdenken zwischen Basel und Zürich besänftigt werden.

Neben der bekannten Rivalität zwischen den beiden Städten sei für die Muba vor allem der Auftritt Zürichs an anderen Messen ausschlaggebend gewesen für die Einladung: «Die Installation ist sehr interessant und modern», so Muba-Kommunikationsleiter Simon Dürrenberger. Dadurch erhoffe man sich auf Basler Seite eine freundschaftliche Annäherung: «Ich weiss nicht, wie viele Basler Zürich wirklich kennen – deshalb wird sich dieser Auftritt sicher lohnen», so Daniel Egloff, Direktor von Basel Tourismus und selber Zürcher. Die Muba findet vom 13. bis zum 22 April in der Messe Basel statt.

www.muba.ch

Deine Meinung