21.06.2020 06:55

36 Stunden in …

Zürich – die kleine Weltstadt

Wir haben kein New York, Tokio oder Hongkong. Aber die Schweiz hat Zürich, und darauf sind wir stolz. Denn unsere kleine Weltstadt strotzt vor Energie, Innovationskraft, aber auch vor Genuss und Abenteuer. Wir zeigen Ihnen, weshalb ein Städtetrip nach Zürich mindestens so viel Spass macht, wie der in eine Weltmetropole.

von
Martin Hoch

Tag 1 – kreative Ecken entdecken und die Route 66 befahren

Stadt Zürich
Stadt Zürich

Moderne Architektur, historische Gebäude, der See und am Horizont die Alpen – willkommen in Zürich.

Foto: © Zürich Tourismus

9 Uhr – Kaffee vom Barista-Meister

Emi Fukahori
Emi Fukahori

Sie gewann den Swiss Barista Champion 2020, sowie den World Brewers Cup 2018.

Foto: Daniel Cattaneo

Der perfekte Start in den Tag mit einem meisterhaften Getränk. Der Kaffee im Café Mame wird wortwörtlich zelebriert. Hinter dem Tresen stehen nämlich zwei ehemalige Barista-Schweizer-Meister. Die Kaffeebohnen stammen aus aller Welt, und so findet jeder Kaffeeliebhaber den passenden Geschmack – auch dank der individuellen Beratung der Baristas.

10 Uhr – Stroll durch die Kreativquartiere 345

Idaplatz, Zürich
Idaplatz, Zürich

Die kreativen Quartiere Zürichs sind voller Leben, kleiner Cafés, Shops, Restaurants und Streetart.

Foto: © Zürich Tourismus

In den Stadtkreisen 3, 4 und 5 pulsiert Zürich wie nirgendwo sonst. Alt und Neu, Design und Abbruch, Exotisches und Ur-Zürcherisches treffen hier aufeinander – ein kreatives Viertel mit Ecken und Kanten. Ein Spaziergang ohne Plan lohnt sich allemal. Für Trödler und Sammler: Samstags findet jeweils der Flohmarkt auf dem Kanzleiareal statt.

12 Uhr – Hawaiian-Food in der City

Essen wie auf der Insel: Das ist im beliebten Ona Poke an der Sihlfeldstrasse im Kreis 3 angesagt. Poke Bowls vom feinsten werden hier serviert – zum dort essen oder to go. Geheimtipp: Die Bad Fisherman-Bowl!

13 Uhr – auf der Route 66 nach Rapperswil

Route 66
Route 66

Durch Rebberge von Zürich nach Rapperswil radeln.

Foto: Zürich Tourismus

Nach einer Stärkung gehts die Langstrasse hinunter bis zur Tourist Information am Hauptbahnhof. Dort mieten wir eines der stylischen E-Bikes von EGO-Movement, einem Zürcher Start-up-Unternehmen. Entlang des Sees (Schweizmobil Route 66) und vorbei an unzähligen Weingütern erreichen wir die Rosenstadt Rapperswil mit dem ehrwürdigen Schloss. Die Seepromenade versprüht ein wenig Italianità und Ferienfeeling pur!

Rapperswil
Rapperswil

Ein kleines Juwel: Die Altstadt von Rapperswil, direkt am See gelegen.

Foto: © Zürich Tourismus

15 Uhr – die grösste Insel der Schweiz

Schifffahrt auf dem Zürichsee
Schifffahrt auf dem Zürichsee

Mit dem Schiff auf die Insel Ufenau.

Foto: © Zürich Tourismus

Wir verladen unser E-Bike aufs Schiff der Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft und überqueren den See bis zur Insel Ufenau – der grössten Insel der Schweiz. Die idyllische Insel Ufenau mit ihren mittelalterlichen Kirchen ist ein Naturschutzgebiet im Zürichsee und ist seit dem Jahr 965 im Besitz des Klosters Einsiedeln.

17 Uhr – zurück in die Stadt und Check-in

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Urbanes Hotel
Urbanes Hotel

Das Hotel Josef ist modern und stilvoll eingerichtet.

Foto: Hotel Josef
Oase in Zürich
Oase in Zürich

Mittendrin und doch angenehm von der Aussenwelt abgeschottet – das Hotel ist eine kleine Oase im quirligen Zürich.

Hotel Josef

Zuerst mit dem Schiff nach Pfäffikon SZ und dann weiter mit dem Zug geht es zurück nach Zürich. So schliesst sich unsere kleine Rundreise rund um den Zürichsee. Die E-Bikes geben wir gleich wieder ab und checken in das Boutiquehotel Josef um die Ecke des Hauptbahnhofs ein. Schon von aussen strahlt das Hotel mit seiner grünen Fassade und dem eleganten Boulevard-Café Wärme und Geborgenheit aus. Die 32 Zimmer erstrecken sich über vier Stockwerke und wurden wie das gesamte Hotel von der Interior-Designerin Virginia Maissen gestaltet.

19 Uhr – Italian Dining

Der neuste Italiener der Stadt «Brera» trumpft mit der zwanglosen Atmosphäre und der simplen italienischen Küche. Hausgemachte Zutaten werden nicht nur für die Paste fatta in casa oder Pizze, sondern auch für den Negroni verwendet. Ein echter Geheimtipp!

21 Uhr – Ausklingen über den Dächern Zürichs

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Rooftop Bar
Rooftop Bar

The Nest, eine Bar über den Dächern von Zürich.

Foto: Hotel Storchen
Lounge
Lounge

Gemütlich und angesagt – das Nest gehört zu den beliebtesten Bars der Stadt.

Hotel Storchen
Ausblick
Ausblick

Der Blick reicht über die Dächer der Stadt bis zum See.

Hotel Storchen

Das Hotel Storchen, direkt an der Limmat, lädt für den perfekten Ausklang eines erlebnisreichen Tages ein. Die Roof-Top Bar «The Nest» gibt einen rundum Blick über die Dächer Zürichs.

Tag 2 – Schwimmen, brunchen und noch einmal anstossen

8 Uhr – Morgensport auf Zürcher Art

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Morgensport oder Erholung.
Morgensport oder Erholung.

Das Seebad im Zürcher Seefeld.

Foto: © Zürich Tourismus
Badi Utoquai
Badi Utoquai

Die Badi liegt direkt an der Seepromenade – zentral gelegen für eine Abkühlung zwischendurch.

© Zürich Tourismus
Sonnenanbeterinnen
Sonnenanbeterinnen

Wie gemacht für alle, die sich gerne von der Sonne küssen lasssen.

KEYSTONE

Der frühe Vogel fängt den Wurm: Mit den ersten Sonnenstrahlen, umgeben von einer historischen Kulisse von Opernhaus und Bellevue, ein paar Züge schwimmen. Schon seit über 120 Jahren bietet der hölzerne «Badepalast» Utoquai seinen Gästen ein erfrischendes Bad im Zürichsee.

11 Uhr – Brunch im Ziegel oh Lac

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Ziegel oh Lac
Ziegel oh Lac

Das Restaurant am See gehört zur Roten Fabrik.

Foto: © Zürich Tourismus
Bunt und ungezwungen
Bunt und ungezwungen

Das Areal setzt einen Kontrast zu den Luxushops und Banken in der Bahnhofsstrasse.

© Zürich Tourismus

Direkt am See mit Sicht auf die Stadt und – manchmal sogar die Alpen – befindet sich das zur Roten Fabrik gehörende Ziegel oh Lac. In den industriellen Räumen der ehemaligen Seidenwebereit ist das Ziegel oh Lac seit bald vier Jahrzehnten das kulturelle Zentrum der alternativen Kunst- und Musikszene.

13 Uhr – Verdauungsspaziergang

Zurück Richtung Stadtmitte, entlang des Sees, gelangen wir auf ein kleines Venedig. Auf einem Spaziergang entlang der ehemaligen Stadtfestung Schanzengraben und durch den Alten Botanischen Garten entdecken wir eine grüne Oase – mitten in Zürich. Ein Abstecher ins Museum Haus Konstruktiv und dessen Museumsshop lohnt sich. Und Architekturliebhaber nehmen einen Augenschein im Hallenbad-City. Hermann Herter liess das erste Schweizer Hallenbad mit einem 50-Meter-Becken im Stil des Neuen Bauens errichten.

16 Uhr – Das letzte Bier im trendigen Zürich-West

Viadukt
Viadukt

Das Viadukt mit Shops und Restaurants, im Hintergrund der Prime Tower.

Foto: © Zürich Tourismus

Vom Schanzengraben treibt es uns zur letzten Station: der Josefswiese. Hier geniessen wir im kleinen Kiosk das letzte Bier und beobachten die Stadtzürcherinnen und -zürcher, wie sie sich im Park sonnen. Gleich nebenan entstand 2010 unter den Bögen des historischen Viadukts eine Einkaufs- und Genussmeile. Dort gönnen wir uns ein Souvenir im Berg & Tal für die Heimreise. Berg und Tal führt handwerklich und nachhaltig produzierte Lebensmittel von Schweizer Kleinproduzenten. Den krönenden Abschluss macht das Eisvogel-Gelato in der Zentrale für Gutes.

Tipps zu einem Zürich-Städtetrip

Städtekarte: Mit der Zürich Card fährt man gratis ÖV (inkl. Uetliberg und Schifffahrt), Museumseintritte und weitere Aktivitäten sind vergünstigt.

Die App für Zürich: Zürich City Guide

Zürich Re-Opening: vom 12.6. bis 19.7. von vergünstigten Übernachtungen profitieren.

Bye-bye Zürich
Bye-bye Zürich

Wir kommen wieder … denn die Stadt ist in 36 Stunden noch längst nicht vollständig entdeckt.

Foto: © Zürich Tourismus

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