Zürich entging knapp einer Katastrophe

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Zürich entging knapp einer Katastrophe

Unheimlich: In Zürich-Höngg lag am Sonntag eine scharfe Bombe unter einem geparkten Auto. Die Polizei sprach von einer «funktionstüchtigen Bombe mit hochbrisantem Stoff».

Die Bombe wurde am Sonntag an der Reinhold-Frei-Strasse im Zürcher Stadtquartier Höngg gefunden. Sie lag unter einem Personenwagen. Der Eigentümer des Autos hatte die Polizei alarmiert. In der Folge wurde das Quartier abgeriegelt und 150 Personen evakuiert.

Zusammen mit der Zürcher Kantonspolizei befragte die Bundesantwaltschaft am Dienstag mehrere Personen, wie BA-Sprecherin Jeannette Balmer am Mittwoch bestätigte. Zwei Menschen seien in Polizeihaft genommen worden. Sie wurden aber bereits am Abend mangels Haftgründen wieder aus der Haft entlassen. Zu den Ermittlungen wollte Balmer keine weitere Angaben machen, nur, dass sie «auf Hochtouren liefen».

Die Gegend war in der Folge abgesperrt und mehrere Liegenschaften evakuiert worden. Die Stadtpolizei Zürich machte das Objekt am Samstag mit Hilfe eines Sprengstoffroboters unschädlich. Danach wurde die Bundesanwaltschaft eingeschaltet. Diese erklärte nun, dass es eine «funktionstüchtige Bombe mit hochbrisantem Stoff» gewesen sei. (sda)

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