Zürich erscheint bald in einem ganz neuen Licht
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Zürich erscheint bald in einem ganz neuen Licht

Das Beleuchtungskonzept «Plan Lumière» in der Stadt Zürich kann mit der ersten Etappe starten. Das Stadtparlament hateinem Kredit von acht Millionen Franken bewilligt. Einzig die SVP war dagegen.

Der «Plan Lumière» sieht vor, die Stadt Zürich in der Nacht attraktiver und sicherer zu machen - dies bei gleichem Energieverbrauch und tiefen Unterhaltskosten. Dabei sollen Fassaden und Objekte, nicht aber der Nachthimmel beleuchtet werden. Bereits umgesetzt sind drei Pilotprojekte in der City, in Zürich-West und im Quartier Affoltern.

Nun soll mit der ersten Etappe (2006 - 2010) gestartet werden. Diese umfasst Projekte im Limmatraum der Kernstadt, beim Seebecken, in Zürich-West bei der Hardbrücke/Hardstrasse und in den Quartieren. Dafür hatte der Stadtrat beim Gemeinderat einen Kredit von acht Millionen Franken beantragt.

Als einzige Partei war die SVP gegen diesen Kredit. Sie störte sich am Resultat der drei Pilotprojekte. Die Erwartungen seien nicht erfüllt worden, sagte ihr Sprecher. Zwar habe die Verwaltung erkannt, dass Korrekturen nötig seien - passiert sei aber nichts. Die logische Konsequenz sei die Ablehnung des Kredits. Das Konzept müsse noch besser ausreifen.

Bei den anderen Parteien stiess diese Ablehnung auf Unverständnis. Gemäss FDP wird mit dem Beleuchtungskonzept das Stadtbild verschönert. Und was neu sei, müsse auch erlernt werden, sagte der FDP-Sprecher.

Auch die CVP ist von den Pilotprojekten überzeugt: Die Stadt werde in «ein besseres Licht» gerückt, sagte der CVP-Sprecher. Die Grünen sprachen von einem innovativen und modernen Projekt und für die SP wird das nächtliche Stadtbild nachhaltig aufgewertet. Der Zürcher Gemeinderat stimmte dem Kredit mit 84 Ja gegen 31 Nein zu.

(sda)

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