Zürich Marathon: Joey Kelly war der Publikumsmagnet
Aktualisiert

Zürich Marathon: Joey Kelly war der Publikumsmagnet

4645 Läufer haben es am 5. Zürich Marathon bis ins Ziel geschafft. Für zwei Sportler endete der Lauf jedoch im Spital.

«Super Stimmung, tolle Strecke – mir hats gefallen», sagte Musiker Joey Kelly gestern kurz nach seinem Zieleinlauf. «Ich komme sicher wieder an den Zürich Marathon.» Bestimmt mit ein Grund für seine euphorische Stimmung: Der Kelly-Family-Gitarrist war mit einer Zeit von 3:05:15 zehn Minuten früher im Ziel als erhofft.

«Fast 50 000 Fans standen an der Strecke», sagte OK-Präsident Erich Ogi. «So viele waren es noch nie.» Diese feuerten die 4860 gestarteten Läufer frenetisch an – gerade mal 215 schafften es nicht ins Ziel. Darunter eine Kenianerin und ein Schweizer, für die der Wettkampf im Spital endete: «Beide erlitten einen Kreislaufkollaps und waren unterkühlt», sagt Marathonarzt Walter O. Frey. Ein Grund für die Ausfälle war das kühle Morgenwetter: «Viele Läufer waren nicht warm genug angezogen», sagt Frey.

Keine Tenüprobleme hatte Gerold Lauber: Der Vorsteher des Stadtzürcher Sportdepartements lief eine Zeit von 3:48:57. «Mir kam es viel anstregender vor als im Jahr davor», sagt der CVP-Politiker. Knapp langsamer war PFZ-Gemeinerätin Susi Gut (3:51:46): «Ich mags dem Stadtrat gönnen. Wir sind hier ja nicht in der Politik.»

Adrian Schulthess

Deine Meinung