Zürich: Nein zu Kirchenvorlagen
Aktualisiert

Zürich: Nein zu Kirchenvorlagen

Die drei Zürcher Vorlagen für eine Neuregelung des Verhältnisses von Kirche und Staat werden gemäss den Hochrechnungen abgelehnt.

Nein-Mehrheiten dürften sich auch für die SVP- Steuerinitiative und die Medikamentenabgabe ergeben.

Nach Auszählung von bis zu 161 der 182 Gemeinden und Abstimmungskreisen resultieren drei Nein für die Kirchenvorlagen: Die Änderung der Kantonsverfassung wird voraussichtlich mit rund 56 Prozent Nein-Stimmen-Anteil verworfen, das Kirchengesetz mit gut 57 Prozent und das Anerkennungsgesetz mit gut 67 Prozent Nein-Anteil.

Gegen 64 Prozent Nein resultieren voraussichtlich für die SVP- Steuerinitiative. Die Medikamentenabgabe dürfte mit rund 63 Prozent Nein verworfen werden.

Ein Ja-Stimmen-Anteil von gut 54 Prozent wird dagegen für das Polizei- und Justizzentrum prognostiziert und gut 54 Prozent Ja- Anteil ist auch für die Abschaffung der Handänderungssteuer zu erwarten.

Mit gegen 83 Prozent Ja-Stimmen-Anteil klar angenommen wird die Änderung der Kantonsverfassung mit einer neuen Aufgabenteilung zwischen Kanton und Gemeinden. Mit fast 77 Prozent ebenfalls sehr deutlich ist das Ja zur Änderung der Strafprozessordnung. Die Stimmbeteiligung für alle Vorlagen liegt bei rund 40 Prozent. (sda)

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