Aktualisiert 27.09.2004 20:25

Zürich schützt Naegeli-Werk

Undine, der weibliche Wassergeist an der Nordwand des Deutschen Seminars der Uni Zürich, hat gestern im Beisein ihres Schöpfers zum ersten Mal seit neun Jahren wieder Tageslicht gesehen.

Die Graffiti-Zeichnung von Harald Naegeli wurde 1995 von der Baudirektion als erhaltenswert eingestuft und seither unter einer Holzverschalung versteckt.

Der in den 70er-Jahren als «Sprayer von Zürich» bekannt gewordene Künstler Naegeli musste vor 20 Jahren eine neunmonatige Haftstrafe absitzen und 200 000 Franken Busse bezahlen. Dann setzte er sich nach Deutschland ab.

Nach 14 Jahren Exil will Naegeli wieder nach Zürich ziehen, wo er laut «Weltwoche» ein eigenes Museum bauen will.

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