Aktualisiert 13.08.2009 10:23

KooperationZürich und Bern spannen zusammen

Zürich und Bern, die beiden bevölkerungsreichsten Kantone, wollen bei gleich gelagerten Interessen in Zukunft vermehrt zusammenarbeiten. Dies soll unter anderem den politischen Einfluss auf Bundesebene verstärken.

Dieser Einfluss ist nach Ansicht der beiden Kantonsregierungen viel zu gering. Bern und Zürich würden rund 30 Prozent der schweizerischen Wohnbevölkerung ausmachen und knapp einen Drittel des Volkseinkommens erwirtschaften, schreiben die beiden Kantone in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Auf Bundesebene hätten sie aber nicht das Gewicht, das ihnen aufgrund ihrer Stellung eigentlich zustehen würde. Oft würden Zürich und Bern zwar einen bedeutenden Teil der Finanzen tragen, bezüglich Stimmkraft seien sie aber deutlich untervertreten.

Bis Ende Oktober wollen die beiden Kantonsverwaltungen nun abklären, bei welchen Themen eine gemeinsame Interessenvertretung Sinn macht. (sda)

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