09.01.2020 13:32

Versteigerungen

Zürich verdient 3,6 Mio. mit Kontrollschildern

Der Verkauf von Kontrollschildern hat im vergangenen Jahr insgesamt 3,6 Millionen Franken eingebracht – in einem Fall 57'600 Franken für ein Schild.

von
tam
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Insgesamt 3,6 Millionen Franken nahm das Zürcher Strassenverkehrsamt 2019 mit der Auktion von Kontrollschildern ein – etwas weniger als im Vorjahr.

Insgesamt 3,6 Millionen Franken nahm das Zürcher Strassenverkehrsamt 2019 mit der Auktion von Kontrollschildern ein – etwas weniger als im Vorjahr.

Keystone/Michele Limina
Das teuerste Schild 2019 war «ZH 969», das für 57'600 Franken versteigert wurde.

Das teuerste Schild 2019 war «ZH 969», das für 57'600 Franken versteigert wurde.

Keystone/Gaetan Bally
Der ehemalige Walliser SVP-Nationalrat Oskar Freysinger hat das Schild «VS 1» für 160'100 Franken gekauft.

Der ehemalige Walliser SVP-Nationalrat Oskar Freysinger hat das Schild «VS 1» für 160'100 Franken gekauft.

Keystone/Laurent Gillieron

57'600 Franken – so viel Geld brachte die Auktion des Kontrollschilds «ZH 969» ein. Es führt damit die Hitparade des vergangenen Jahrs an. Auf dem zweiten Platz landet «ZH 8888» mit 55'000 Franken. Ebenfalls aufs Podest schafft es «ZH 505» mit 52'800 Franken.

Insgesamt hat das Zürcher Strassenverkehrsamt mit seinen Auktionen im vergangenen Jahr 3,6 Millionen Franken eingenommen, wie der «Tages-Anzeiger» berichtet. Im Rekordjahr 2018 waren es 3,7 Millionen Franken gewesen – deutlich mehr als in den Vorjahren. Der Grund für die Zunahme: Anfang 2018 gab Sicherheitsdirektor Mario Fehr (SP) zum ersten Mal dreistellige Kontrollschilder zur Auktion frei. «Es freut uns, dass wir mit der Auktion einen Beitrag leisten können zugunsten der allgemeinen Staatskasse des Kantons», sagt Sprecher Severin Toberer zur Zeitung.

Das Kontrollschild mit dem höchsten Verkaufspreis bleibt aber «ZH 987», für das jemand 152'400 Franken bezahlt hat. Die tiefste Nummer, die bisher versteigert wurde, ist «ZH 505». Welche als Nächstes einen Hype auslösen könnte, will Toberer nicht verraten. Er sagt nur, dass zweistellige Nummern «zurzeit» nicht versteigert würden.

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