Zürich will keinen Türken-Rambo
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Zürich will keinen Türken-Rambo

Der umstrittene Film «Tal der Wölfe - Irak» wird vom grössten deutschen Kinobetreiber abgesetzt und auch in der Schweiz hats der Streifen schwer. In der Stadt Zürich will kein Kinobetreiber den Film zeigen.

In Deutschland sorgte der Film, der von der Verhaftung türkischer Soldaten während des Irak-Kriegs handelt, sogar für Diskussionenn auf politischer Ebene (20 Minuten berichtete). Cinemaxx - eine der grössten Kinoketten Deutschlands - will den umstrittenen Actionstreifen nicht mehr in ihren Kinos zeigen.

Auch in der Schweiz machen die seriösen Kinobetreiber einen Bogen um «Tal der Wölfe - Irak». «Ich würde den Film sicher nicht ins Programm nehmen. Und zum jetzigen Zeitpunkt schon gar nicht», erklärt Thys Brunner von der Arthouse Commercio Movie AG gegenüber 20minuten.ch. Auch andere Zürcher Betreiber wollen "Tal der Wölfe - Irak" nicht ins Kino zu bringen.

Laut einem Insider werden auch die Inhaber von Lichtspielhäusern in anderen Schweizer Städten die Finger von dem Streifen lassen. Denn der Druck wächst: Sogar der grosse Arthur Cohn persönlich habe bei einem Basler Kinobetreiber reklamiert, als der den Film ins Programm aufnehmen wollte.

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