Zürichs Schandfleck soll einem Neubau weichen
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Zürichs Schandfleck soll einem Neubau weichen

Das Globus-Provisorium bei der Bahnhofbrücke soll verschwinden: Dies forderte das Stadtparlament vor zwei Jahren. Jetzt endlich bröckelt die Fassade des hässlichen Eternit-Baus.

Namhafte Architekten aus dem In- und Ausland erstellen Studien für einen Neubau an Stelle des über vierzig Jahre alten Globus-Provisoriums. Initiiert wurde die Ausschreibung von privater Seite. Das Projekt wird aber von städtischen und kantonalen Stellen unterstützt.

Hochbauvorsteherin Kathrin Martelli freut sich: «Wir sind gespannt, wie renommierte Architektenteams diesen wichtigen Ort in Zürich sehen und welche Vorstellungen sie von den zukünftigen Entwicklungen haben.»

Dass die Studien für das Globusprovisorium gemacht werden, geht auf einen Vorstoss von Gemeinderätin Doris Fiala im Frühling 2002 zurück. Die Präsidentin der Stadtzürcher FDP zeigt sich hocherfreut über die Tatsache, dass jetzt endlich etwas Konkretes geschieht: «Ich hoffe einfach, dass alle politischen Kräfte offen sind,

diesen kreativen Prozess ungehindert stattfinden zu lassen.»

Neben dem Globus-Provisorium nehmen die internationalen Architekten auch die Schifflände beim Bürkliplatz unter die Lupe. Die beiden Projekte sollen bereits im kommenden Herbst vorgestellt werden.

Andy Fischer

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