National League A: Zug bleibt dank Sieg im Gotthard-Derby Leader
Aktualisiert

National League AZug bleibt dank Sieg im Gotthard-Derby Leader

Der EV Zug bleibt an der Tabellenspitze. Einen Tag nach der Niederlage in Langnau besiegten die Innerschweizer in einem hartumkämpften Gotthard-Derby den HC Ambri-Piotta mit 3:1. Weil auch der erste Verfolger Bern gegen Lugano zu einem 4:2-Sieg kam, bleibt der Vorsprung der Zuger bei drei Punkten bestehen.

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Die ZSC Lions sicherten sich gegen Genf-Servette den Vollerfolg nach einem hart umkämpften Match. Die Lions hatten am Schluss die Nase mit 6:4 vorn. Biel scheiterte zuhause gegen die Rapperswil-Jona Lakers mit 0:2, während die Kloten Flyers die SCL Tigers mit 5:4 schlugen. Einen Auswärtssieg fuhr Meister Davos ein. Die Bündner gewannen gegen Fribourg mit 3:1.

Zug - Ambri: Zug mit glanzlosem Pflichtsieg

Leader Zug überzeugte auch im zweiten Spiel ohne den gesperrten Josh Holden überhaupt nicht: Auf das 0:5 in Langnau folgte ein erknorzter 3:1-Heimsieg über Ambri-Piotta. Die Leventiner gingen in Zug durch Mirko Murovic sogar in Führung, vermochten den Vorsprung aber nur 73 Sekunden lang zu halten. Nach Fabian Schnyders 1:1-Ausgleich fiel 33 Minuten lang kein Treffer mehr. Micki Dupont stellte im Schlussabschnitt den Sieg sicher: Zuerst mit dem 2:1 in doppelter Überzahl (42.), später mit dem 3:1 drei Sekunden vor Schluss ins leere Tor.

Glückhaft für Zug kam das siegbringende zweite Tor zu Stande. Der EV Zug spielte beim 2:1 zu fünft gegen nur noch zwei Tessiner. Alain Demuth und Erik Westrum sassen auf der Strafbank; ausserdem wälzte sich Back Zdenek Kutlak verletzt auf dem Eis, nachdem er vom Puck am Fuss getroffen worden war. Schiedsrichter Popovic liess aber regelkonform weiterspielen.

Bern - Lugano: Luganos Serie gebremst

Lugano wurde nach drei Siegen in Serie in Bern abrupt abgebremst. Der SC Bern siegte 4:2 und führte schon nach 18 Minuten 3:0. Die Tessiner bekamen vor allem Berns zweiten Block mit Caryl Neuenschwander (2 Assists), Martin Plüss (2 Tore, 2 Assists) und Ivo Rüthemann (1 Tor, 1 Assist) nicht in den Griff. Egal, wer gegen die Plüss-Linie auf dem Eis stand: die Luganesi fanden kein Rezept. Die Plüss-Formation erzielte alle vier Berner Tore; beim 4:0 bei Spielhälfte konnten Plüss und Andreas Hänni sogar zu zweit solo auf David Aebischer (25 Paraden) losziehen.

Lugano kam im Finish durch Jeff Hamilton und Johan Akerman noch auf 2:4 heran; zu mehr reichte es den Gästen indes nicht. Vor der Partie bezogen die SCB-Fans schon eindeutig Stellung für den Box-WM-Fight vom Dezember zwischen Witali Klitschko und Kevin Johnson. Die beiden Schwergewichtler warfen den Puck für das erste Bully ein: Klitschko wurde bejubelt, Johnson ausgepfiffen.

ZSC - Genève-Servette: Frustrierte Genfer Verlierer

Im Hallenstadion rang der ZSC in einer phasenweise gehässigen Partie Genève-Servette 6:4 nieder. 62 Strafminuten dokumentierten das intensive Duell. Hinterher beschwerten sich die Gäste über den Schiedsrichter. Die vier Führungstore von Toms, Kolnik, Déruns und Mercier genügten nicht zum Erfolg. Der ZSC fand in jeder Situation die passende Antwort. Und in der finalen Phase beanspruchte er das Glück, dass der Schiedsrichter Monnets umstrittenes 5:4 vier Minuten vor Schluss anerkannte.

Der ZSC-Stürmer hatte die Scheibe im Powerplay mehr mit der Hand als mit dem Stock über die Linie bugsiert. Auch nach mehrminütigem Video-Studium rückten die Referees nicht von ihrem Entscheid ab. Damit und mit dem späten 6:4 Segers (ins leere Tor) konnten die Genfer schlecht leben. Frustriert und wütend verweigerten sie am Ende sogar das «Handshake».

In Davos hatten die Lions am Vorabend (4:1) Hockey internationaler Prägung geboten. Defensiv perfekt und im Angriff effizient. So stark traten die Zürcher in der Abwehr zwar nicht mehr auf, aber sie demonstrierten gegen die unbequemen Genfer Kampfkraft und Charakterstärke.

Vor allem Jan Alston ist in dieser Saison kaum zu stoppen. Der 40-jährige Kanadier ist nach 16 Partien bereits bei 17 Skorerpunkten angelangt. Gegen die Genfer trug der filigrane Techniker das kapitale 4:4 bei - ein wunderbarer Schlenzer ins Lattenkreuz.

Fribourg - HCD: Carons missratener Ausflug

Vor abermals 7000 Zuschauern bezog Fribourg gegen den HCD trotz Chancen-Plus eine bittere 1:3-Heimniederlage. Matchwinner Daniel Widing skorte innert drei Minuten zweimal.

Die letzte Szene passte zum Spiel der Freiburger. Sie kämpften hart und ausnahmslos, aber wie fast immer in dieser Saison ohne Fortune. Aubin verpasste Sekunden vor Schluss solo die hochprozentige Möglichkeit zum Ausgleich, derweil Marha das Break mit dem Schuss ins leere Tor verwertete.

Im Powerplay erzwang Davos die Rückkehr ins Spiel. Während 38 Minuten schirmten die Freiburger ihre Zone perfekt ab, ehe die Bündner mit mehr «Man-Power» auf dem Eis das 1:1 schossen. 146 Sekunden später setzte sich Daniel Widing erneut durch. Zupass kam ihm der kuriose «Ausflug» von Gottéron-Keeper Sébastien Caron, der einen Pass verfehlte und so den Umschwung verschuldete.

Kloten - SCL: Hartnäckige Tigers ohne Ertrag

Sven Lindemann markierte in der 45. Minute das entscheidende Tor zum 5:4-Sieg der Kloten Flyers gegen die hartnäckigen SCL Tigers. Dreimal erzwangen die Gäste zuvor den Ausgleich. Acht teils gravierende Absenzen hatte Kloten zu verkraften. Die Zürcher Personalnot war spürbar. In bester Besetzung wären die Flyers gegen den Vorletzten der Liga nach einer 4:2-Führung wohl kaum mehr derart in Bedrängnis geraten. Matthias Bieber ermöglichte den Gästen mit seinen beiden Treffern den temporären Gleichstand.

Als Kloten das Spiel in der Schlussphase nochmals beschleunigte und erneut führte, blieb eine Reaktion der Emmentaler aus. Sie hatten beim 5:0-Coup gegen Zug offenkundig zu viel Energie verbraucht. Eine positive Trendwende ist von der ausgedünnten Equipe von Coach Christian Weber nicht zu erwarten; zumal sich in Kürze Topskorer Setzinger verabschieden wird.

Biel - Lakers: Clevere Lakers

In der Direktbegegnung der oberhalb des Strichs klassierten Biel (8.) und Rapperswil-Jona (7.) setzten sich die St. Galler mit 2:0 durch. Dem EHC Biel, der zuletzt in fünf Spielen immer punktete und viermal gewann, fehlte es gegen die Lakers an Cleverness. Die Seeländer erspielten sich zwar ein Übergewicht (35:20 Schüsse), vermochten aber den wie bereits am Freitag beim 5:1 gegen Bern grandiosen Goalie Daniel Manzato (35 Paraden) nicht zu bezwingen. Die Bieler suchten den Abschluss oftmals überhastet. Dennoch boten sich auch Biel gute Chancen: Curtis Brown traf die Latte (35.); Rico Fata (50.) und Sébastien Bordeleau (53.) scheiterten an Manzato.

Die Gäste agierten cleverer. Sie erspielten sich weniger, aber insgesamt die klareren Torchancen. Ausgerechnet Michel Riesen, der Bieler in Diensten Rapperswils, erzielte nach 30 Minuten das wegweisende 1:0. Das siegsichernde 2:0 durch Christian Berglund fiel erst 28 Sekunden vor Schluss ins leere Tor.

National League A, 18. Runde

Zug - Ambri 3:1 (1:1,0:0,2:0)

Herti. - 4346 Zuschauer. - SR Popovic, Kehrli/Kohler.

Tore: 8. Murovic (Stirnimann, Walker/Ausschluss Oppliger) 0:1. 9. Fabian Schnyder (Damien Brunner) 1:1. 42. Dupont (Baschkirow, McTavish/Ausschlüsse Demuth, Westrum) 2:1. 60. (59:57) Dupont (Markkanen/Ausschluss Rüfenacht!) 3:1 (ins leere Tor).

Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Zug, 6mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.

PostFinance-Topskorer: Damien Brunner; Duca.

Zug: Markkanen; Dupont, Blaser; Diaz, Patrick Fischer II; Schefer, Snell; Kress; McTavish, Di Pietro, Rüfenacht; Damien Brunner, Duri Camichel, Fabian Schnyder; Baschkirow, Steinmann, Fabian Lüthi; Björn Christen, Oppliger, Corsin Camichel.

Ambri-Piotta: Croce; Gautschi, Kutlak; Marghitola, Bundi; Casserini, Kobach; Fabian Stephan; Clarke, Westrum, Law; Adrian Brunner, Stirnimann, Duca; Demuth, Schönenberger, Walker; Murovic, Juri, Botta; Grégory Christen.

Bemerkungen: Zug ohne Holden (gesperrt), Ambri-Piotta ohne Zanetti, Schneider, Horak und Mattioli (alle verletzt). - Timeout Ambri (58:45).

ZSC Lions - Servette 6:4 (2:2,1:2,3:0)

Hallenstadion. - 6992 Zuschauer. - SR Prugger, Bürgi/Stäheli.

Tore: 2. Toms (Breitbach/Ausschlüsse Bastl; Trachsler) 0:1. 3. Bärtschi (Geering, Stoffel) 1:1. 7. Kolnik (Toms) 1:2. 16. Gardner (Wichser/Ausschluss Breitbach) 2:2. 29. Déruns (Mercier/Ausschluss Seger) 2:3. 30. Monnet (Bärtschi, Seger/Ausschluss Savary) 3:3. 34. Mercier (Furrer, Rivera) 3:4. 48. Alston (Gardner, Suchy/Ausschluss Suri) 4:4. 56. Monnet (Ausschluss Kolnik) 5:4. 60. (59:47) Seger (Gardner/Ausschluss Mercier) 6:4 (ins leere Tor).

Strafen: 8mal 2 Minuten gegen den ZSC, 13mal 2 plus 2mal 10 Minuten (Kolnik) plus Spieldauer (Kolnik) gegen Genève-Servette.

PostFinance-Topskorer: Pittis; Déruns.

ZSC Lions: Flüeler; Suchy, Müller; Seger, Schnyder; Stoffel, Geering; Reist; Trudel, Wichser, Gardner; Monnet, Pittis, Bärtschi; Bastl, Alston, Sejna; Krutow, Kamber, Grauwiler.

Genève-Servette: Stephan; Mercier, Bezina; Gobbi, Maurer; Höhener, Breitbach; Vukovic; Cadieux, Trachsler, Randegger; Toms, Rubin, Kolnik; Déruns, Savary, Salmelainen; Rivera, Florian Conz, Hürlimann; Suri.

Bemerkungen: ZSC ohne Sulander, Bühler, Schelling (alle verletzt), Genève-Servette ohne Poivron. 60. (59:08) Timeout von Genève-Servette. Genève-Servette von 57:42 bis 58:11 und 59:00 bis 59:47 ohne Goalie.

Fribourg - Davos 1:3 (1:0,0:2,0:1)

St-Léonard. - 7000 Zuschauer. - SR Reiber, Kaderli/Marti.

Tore: 17. Birbaum (Aubin, Knoepfli/Ausschluss Reto von Arx) 1:0. 38. Widing (Forster, Reto von Arx/Ausschluss Leuenberger) 1:1. 40. (39:54) Widing (Grossmann, Genoni) 1:2. 60. (59:32) Marha (Ausschluss Jan von Arx!) 1:3 (ins leere Tor).

Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Fribourg, 4mal 2 Minuten gegen Davos.

PostFinance-Topskorer: Heins; Widing.

Fribourg: Caron; Gerber, Leuenberger; Abplanalp, Birbaum; Heins, Collenberg; Voisard, Löffel; Lachmatow, Wirz, Lindemann; Leblanc, Aubin, Knöpfli; Casutt, Bykow, Plüss; Lauper, Hasani, Mottet.

Davos: Genoni; Stoop, Forster; Ramholt, Back; Jan von Arx, Grossmann; Untersander; Sciaroni, Reto von Arx, Dino Wieser; Bürgler, Marha, Taticek; Widing, Rizzi, Salmonsson; Marc Wieser, Carbis, Donati.

Bemerkungen: Fribourg ohne Ouellet, Botter, Jeannin, Mowers, Ngoy, Sprunger (alle verletzt), HCD ohne Joggi (gesperrt), Guggisberg. 28. Pfostenschuss von Dino Wieser. 60. (59:03) Timeout Fribourg, danach ohne Torhüter.

Biel - Lakers 0:2 (0:0,0:1,0:1)

Eisstadion. - 5086 Zuschauer. - SR Stalder, Mauron/Schmid.

Tore: 31. Riesen (Reuille) 0:1. 60. (59:32) Berglund (Riesen, Pöck) 0:2 (ins leere Tor).

Strafen: 2mal 2 plus 10 Minuten (Jackman) gegen Biel, 4mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona.

PostFinance-Topskorer: Fata; Berglund.

Biel: Berra; Jackman, Trunz; Schneeberger, Steinegger; Kparghai, Wellinger; Fröhlicher; Zigerli, Gloor, Mauro Beccarelli; Lötscher, Fata, Wetzel; Bordeleau, Brown, Tschantré; Kaj Leuenberger, Peter, Tschannen; Haas.

Rapperswil-Jona: Manzato; Pöck, Sven Berger; Geyer, Andreas Furrer; Bucher, Parati; Guyaz, Blatter; Raffainer, Sirén, Berglund; Voegele, Roest, Rizzello; Riesen, Burkhalter, Reuille; Samuel Friedli, Tschuor, Walser.

Bemerkungen: Biel ohne Deny Bärtschi, Seydoux, Truttmann, Meyer, Nüssli, Ehrensperger und Gossweiler, Rapperswil-Jona ohne Paterlini und Nordgren (alle verletzt). - Lattenschuss Brown (35.). - Timeouts: Biel (59.); Rapperswil-Jona (52.).

Kloten - SCL Tigers 5:4 (2:2,2:1,1:1)

Kolping Arena. - 5123 Zuschauer. - SR Kurmann, Fluri/Müller.

Tore: 5. Stancescu (Jenni) 1:0. 7. Haas (Setzinger) 1:1. 12. (11:38) Santala (Rintanen, Du Bois) 2:1. 12. (11:55) Setzinger (Bieber) 2:2. 22. Santala (Bell, von Gunten/Ausschlüsse Gerber und Bieber) 3:2. 26. Rothen 4:2. 34. Bieber (Brooks, Murphy/Ausschluss Jacquemet) 4:3. 42. Bieber (Blum, Brooks/Ausschluss von Gunten) 4:4. 45. Lindemann (Bell, von Gunten/Ausschluss Lüthi) 5:4.

Strafen: 6mal 2 plus 10 Minuten (Jacquemet) gegen Kloten, 6mal 2 Minuten gegen die SCL Tigers.

PostFinance-Topskorer: Rintanen; Setzinger.

Kloten: Rüeger; von Gunten, Sidler; Du Bois, Müller; Bonnet, Mettler; Rüegg; Rintanen, Santala, Lindemann; Jacquemet, Bell, Rothen; Stancescu, Zeiter, Jenni; Füglister, Kellenberger, Bodenmann.

SCL Tigers: Conz; Moser, Naumenko; Lüthi, Reber; Murphy, Blum; Flückiger; Helfenstein, Sutter, Moser; Sandro Moggi, Camenzind, Gmür; Brooks, Bieber, Setzinger; Haas, Gerber, Lemm.

Bemerkungen: Kloten ohne Hamr, Schulthess, Welti, Steiner, Winkler, Hollenstein, Liniger, Wick (alle verletzt), SCL ohne Claudio Moggi, Schild (beide verletzt). 33. Pfostenschuss von Gunten. 53. Timeout der SCL Tigers. Ab 59:12 SCL ohne Goalie.

Bern - Lugano 4:2 (3:0,1:0,0:2)

PostFinance-Arena. - 16'014 Zuschauer. - SR Eichmann, Wehrli/Wirth.

Tore: 4. Josi (Martin Plüss, Neuenschwander) 1:0. 11. Rüthemann (Martin Plüss/Ausschluss Beat Gerber!) 2:0. 19. Martin Plüss (Neuenschwander, Rüthemann/Ausschluss Kostovic) 3:0. 30. Martin Plüss (Hänni) 4:0. 46. Hamilton 4:1. 49. Akerman (Domenichelli, Robitaille) 4:2.

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Bern, 5mal 2 plus 2mal 10 Minuten (Näser, Helbling) plus Spieldauer (Helbling) gegen Lugano.

PostFinance-Topskorer: Rüthemann; Robitaille.

Bern: Bührer; Roche, Josi; Jobin, Hänni; Stettler, Beat Gerber; Rytz, Fey; McLean, Vigier, Gamache; Neuenschwander, Martin Plüss, Rüthemann; Pascal Berger, Trevor Meier, Scherwey; Daniel Meier, Chatelain, Vermin.

Lugano: Aebischer; Nummelin, Julien Vauclair; Akerman, Nodari; Helbling, Chiesa; Hirschi; Robitaille, Hamilton, Domenichelli; Romy, Murray, Romano Lemm; Näser, Conne, Tristan Vauclair; Kostovic, Schlagenhauf, Jörg.

Bemerkungen: Bern ohne Philippe Furrer, Dominic Meier, Thomas Ziegler, Dubé, Froidevaux, Reichert (alle verletzt) und Bartecko (überzählig), Lugano ohne Sannitz (verletzt). - Timeouts: Bern (49.); Lugano (58:46).

LIVE-TICKER

mit Philipp Reich

60. Das Spiel ist zu Ende! Der EV Zug kann sich mit einem hart erkämpften Sieg gegen Ambri für die Niederlage gegen die SCL Tigers rehabilitieren. Die Zuger bleiben damit Leader der NLA.

60. Tor für den EVZ! Dupont trifft ins leere Tor, nachdem Kutlak die letzte Chance für Ambri ausgelassen hat.

60. Croce kehrt wieder in sein Tor zurück. Bei der erstbesten Gelegenheit geht er aber wieder raus.

60. Grosse Hektik in den Schlusssekunden. Kleine Mätzchen und Provokationen prägen die Partie. Aufs Spiel scheint sich niemand mehr zu konzentrieren.

59. Ambri nimmt ein Time out und spielt die letzten 75 Sekunden ohne Torhüter.

59. Rüfenacht vergibt alleine vor Croce und Ambri bleibt im Spiel. Im Gegenzug wird Clarke von Rüfenacht von den Beinene geholt. Wegen übertriebener Härte muss der Zuger zwei Minuten raus. Ambri kann die letzten Sekunden also mit einem Mann mehr spielen.

58. Ambri erhöht den Druck und Markkanen gerät unter Dauerbeschuss. Aber weder Kutlak noch Law und Westrum bringen die Scheibe am EVZ-Keeper vorbei.

56. Di Pietro verpasst das entscheidende 3:1 für den EVZ. Sein Handgelenkschuss fliegt deutlich übers Tor. Zug gewinnt aber Zeit, für Ambri wird's langsam eng.

54. Zugs Camichel trifft nur die Latte! Schiedsrichter Popovic schaut sich die Szene vorsichtshalber nochmals am TV an. Auch er hat es gesehen: Kein Tor.

53. Plötzlich liegt Adrian Brunner am Boden. Er wurde von einem Stock im Gesicht getroffen. Schiedsrichter Popovic steht daneben, gibt aber keine Strafe.

52. Das Spielgeschehen hat sich etwas beruhigt. Die Zuger kontrollieren die Partie nun weitgehend, Ambri kommt kaum mehr zu vielversprechenden Torchancen.

50. McTavish kommt von der Strafbank und kann gleich alleine auf Croce losstürmen. Wieder bleibt der Ambri-Keeper im Duell eins gegen eins aber Sieger.

49. Ambri schiesst aus allen Lagen. Kutlak scheitert zweimal an Markkanen. Im Gegenzug verpasst Schnyder alleine vor Croce den Shorthander.

48. Clarke mit dem ersten Abschlussversuch. Sein Schuss landet aber in der Fanghand von Markkanen.

48. Nächste Strafe gegen den EV Zug. Dale McTavish muss für übertriebene Härte zwei Minuten raus. Ambri also mit der nächsten Überzahlsituation.

46. Das Boxplay von Zug wirklich ausgezeichnet. Ambri kann sich nicht eine Chance herausspielen. Oppliger kehrt wieder zurück.

44. Unglücksrabe Kutlak kehrt aufs Eis zurück. Unterdessen muss Patrick Oppliger für einen Haken für zwei Minuten auf die Strafbank. Powerplay und die Chance zum Ausgleich für Ambri.

43. Die Partie wird fortgesetzt. Westrums Strafe ist mittlerweile auch abgelaufen, Ambri also wieder komplett.

42. Das Spiel muss für kurze Zeit unterbrochen werden. Die Ambri-Fans bringen ihren Unmut zum Ausdruck, indem sie Gegenstände aufs Eis werfen.

42. Kutlak wurde von einem Bashkirov-Schuss am Knie getroffen. Ob er weiterspielen kann, ist unsicher. Gehen kann er, aber ob er noch ein mal aufs Eis zurückkehrt...

42. Tor für den EV Zug! Dupont schiesst den Leader mit einem Slapshot in doppelter Überzahl in Führung. Zum Schluss verteidigten die Tessiner nur noch zu zweit, da Kutlak verletzt am Boden lag. Pech für Ambri!

42. Brunner und Di Pietro scheitern mit ihren Torschüssen an Croce, der sich nach Kräften wehrt.

41. Das Schlussdrittel hat begonnen! Ambri spielt für mehr als eineinhalb Minuten mit zwei Mann weniger. Folgt jetzt die Entscheidung?

- Zug war auch im zweiten Drittel die bessere Mannaschaft. Wie schon zu Beginn der Partie nutzte der Leader seine Chancen aber nicht und Ambri darf unerwartet noch auf Punkte hoffen. Zum Schluss verhinderten die vielen Strafen dann ein flüssiges Spiel.

40. Das Mitteldrittel ist zu Ende! Ambri hat in den zweiten 20 Minuten besser mitgehalten als noch zu Beginn der Partie und weil Zug seine Chancen weiterhin nicht ausnützt, bleiben die Tessiner im Spiel.

40. Hektik in der Herti-Halle nach Drittelsende: Ein EVZ-Spieler liegt am Boden, Westurm muss zu Beginn des Schlussabschnitts wohl für zwei Minuten auf die Strafbank.

40. Demuth muss 14 Sekunden vor Schluss für übertriebene Härte für zwei Minuten auf die Strafbank. Der Tessinder stürchelte unabsichtlich in EVZ-Goalie Markkanen. Ein fragwürdiger Entscheid.

40. Beide Teams sind wieder komplett. Ambri konnte die kurze Überzahl trotz Chancen nicht ausnutzen.

38. Zug raubt sich die Chance zur Führung gleich selbst. Brunner muss wegen einem unnötigen Foul ebenfalls zwei Minuten in die Kühlbox. Weiter geht's mit vier gegen vier.

37. Strafe gegen Ambri: Murovic muss für zwei Minuten raus. Powerplay also für den EVZ.

36. Law vergibt die grosse Chance zur erneuten Ambri-Führung! Der Tessiner wurde von Teamkollege Brunner wunderbar freigespielt, doch Markkanen verhindert den Zuger Rückstand mit einer herrlichen Parade.

35. Ambri kann sich für einmal im Zuger Drittel festsetzten und Markkanen gerät unter Beschuss. Nach einem Scheibenverlust kontern die Zuger aber über Brunner und Schnyder, die den Führungstreffer aber ebenfalls nicht realisieren können.

32. Bei Zug fehlt die letzte Konzentration. McTavish sucht den Abschluss nicht und spielt nochmals zurück. Aber keiner steht bereit, die Scheibe gleitet aus dem Drittel.

29. Eine Schlägerei zwischen Eric Westrum und Wesley Snell bringt etwas Stimmung in die Herti-Halle. Beide müssen für 2+2 Minuten auf die Strafbank. Es wird aber mit fünf gegen fünf weitergespielt.

27. Das Spiel hat an Attraktivität verloren. Die beiden Teams spielen nicht mehr so konsequent nach vorne wie in den ersten 20 Minuten. Torszenen sind momentan Mangelware.

24. Ambri mit deutlich mehr Spielanteilen als noch im Startdrittel. Murovic und Christen scheitern mit ihren Abschlussversuchen aber an Markkanen.

23. Camichel wird von Schefer lanciert, der aufs Tessiner Tor ziehen kann. In letzter Sekunde wird er aber von einem Ambri-Verteidiger gestört.

21. Das Mitteldrittel hat begonnen! Wieder gewinnen die Zuger das Bully, die ihren Sturmlauf sofort fortsetzen können.

- Das dritte Gotthard-Derby der Saison ist sehr attraktiv. Das Tempo-Spiel der Zuger sorgt für viel Spektakel und zahlreiche Torszenen. Ambri hält aber dagegen. Vor allem Goalie Croce zeigte eine starke Leistung.

20. Das erste Drittel ist zu Ende! Trotz grosser Überlegenheit muss der EV Zug mit einem 1:1 in die erste Drittelspause. Ambri ist damit gut bedient und mit etwas Glück und dank Croce noch im Spiel.

17. Rüfenacht scheitert zum wiederholten Mal an Croce. Die Tessiner dürfen sich bei ihrem Torhüter bedanken, dass sie noch im Spiel sind.

15. McTavish und Di Pietro wirbeln und kommen immer wieder zum Abschluss. Doch Ambri übersteht die Strafe ohne Gegentreffer.

13. Lichterloh brennt es vor Ambri-Goalie Croce. Doch mit viel Glück können die Tessiner den Gegentreffer verhindern.

13. Erste Strafe gegen Ambri. Daniele Marghitola muss für zwei Minuten auf die Strafbank.

11. Botta taucht alleine vor EVZ-Goalie Markkanen auf. Doch etwas zu überrascht, verpasst der Ambri-Stürmer die 100-prozentige Chance kläglich.

9. Tor für den EV Zug! Die Innerschweizer schaffen postwendend den Ausgleich. Brunner entwischt der Ambri-Abwehr und legt quer auf Schnyder, der problemlos einschiebt.

8. Tor für Ambri! Murovic erwischt Markkanen nach einem schönen Zuspiel von Stirneimann zwischen den Schonern.

7. Cutlack scheitert mit einem Weitschuss an Markkanen. Clarke verwandelt den Abstauber, doch das Spiel war wegen einem Torraum-Offside bereits unterbrochen.

6. Erste Strafe des Spiels: Patrick Oppliger des EV Zug muss wegen Cross-Checks zwei Minuten raus.

5. Ambri-Goalie Croce verliert in einem Durcheinander den Stock und wird in der Folge beinahe vome eigenen Verteidiger Clarke überlistet. Viel Glück für die Tessiner.

3. Das Spiel wiegt in den Startminuten hin und her. Der EV Zug taucht zwar öfter im gegnerischen Drittel auf, zu gefährlichen Torszenen ist der Leader aber auch noch nicht gekommen.

1. Das dritte Gotthard-Derby der Saison hat begonnen. Der EVZ gewinnt das Bully und lanciert sogleich den ersten Angriff.

20 Minuten Online berichtet ab 19.45 Uhr live vom Gotthard-Derby zwischen dem EV Zug und dem HC Ambri-Piotta.

Vor den Spielen

Etwas überraschend steht der EV Zug nach gut einem Drittel der Qualifikation an der Tabellenspitze. Grossen Anteil am Zuger Erfolg hatte vor allem die Sturmlinie mit mit Josh Holden, Damien Brunner und Fabian Schnyder. Nach einem unfairen Stockschlag gegen die Lakers wurde Holden für drei Spiele gesperrt und die Linie mit Torgarantie auseinander gerissen. Ohne ihren besten Torschützen lief beim EVZ am Freitagabend in Langnau dann auch nicht viel zusammen.

Gleich mit 0:5 verlor das Team von Trainer Doug Shedden im Emmental und blamierte sich komplett. Da auch die anderen Topteams verloren konnte sich der EV Zug an der Tabellenspitze halten. Wenn die Innerschweizer heute im Gotthard-Derby gegen Ambri aber wieder so lustlos und überheblich auftreten, könnten sie ihre Spitzenposition aber bald einbüssen. Gegen Ambri muss also ein Sieg her. Die Tessiner, die gestern gegen Biel nach einem 0:4-Rückstand beinahe noch zurückkamen, brauchen aber nach vier Niederlagen in Serie ebenfalls unbedingt Punkte, um die Playoffs nicht bereits vor November ganz aus den Augen zu verlieren.

Auf Wiedergutmachung hoffen nach der 1:5-Pleite in Rapperswil auch die Fans des SC Bern. Im Klassiker treffen die Mutzen in der Postfinance-Arena auf den HC Lugano, der zuletzt eine steigende Formkurve aufweisen konnte. Folgende Partien stehen ausserdem auf dem Programm: Die ZSC Lions spielen zu Hause gegen Servette, Davos muss nach Fribourg reisen, Biel empfängt die Rapperswil-Jona Lakers und die Kloten Flyers wollen gegen die SCL Tigers nach der Niederlage gegen Lugano wieder punkten.

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