Zug-Crash von Thun: BLS- Lokführer schuld
Aktualisiert

Zug-Crash von Thun: BLS- Lokführer schuld

Die Kollision zwischen einem ICE-Zug der Deutschen Bahn und zwei BLS-Lokomotiven vom vergangenen Freitag mit acht Leichtverletzten in Thun ist auf menschliches Fehlverhalten des BLS-Lokführers zurückzuführen.

Dies teilte das Untersuchungsrichteramt IV Berner Oberland am Dienstag mit. Gemäss den bisherigen Abklärungen wurde der Lokführer der BLS-Loks von einem «Halt» zeigenden Rangiersignal überrascht und konnte trotz unverzüglicher Bremsung die Kollision mit dem einfahrenden ICE-Zug nicht mehr verhindern. Es gelang ihm noch, sich vor dem Zusammenstoss mit einem Sprung aus dem Führerstand zu retten. Der ICE-Zug befand sich nach Angaben der Untersuchungsbehörden pünktlich auf dem richtigen Gleis und dessen Lokführer hatte die Erlaubnis, in den Bahnhof Thun einzufahren. (dapd)

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