National League A: Zug schlägt die ZSC Lions - Kloten verliert
Aktualisiert

National League AZug schlägt die ZSC Lions - Kloten verliert

Der EV Zug hat das Duell gegen die ZSC Lions gewonnen. Die Zürcher müssen die Tabellenführung deshalb abgeben, weil der SC Bern die Kloten Flyers bezwang.

von
heg

EV Zug - ZSC Lions: Oppliger mit drei Toren Zuger Matchwinner

Beim ersten Aufeinandertreffen in der Herti hatte die Partie zwischen Zug und dem ZSC bis zum Abbruch nur zweieinhalb Minuten gedauert. Gestern wurden die Fans nun mit einem fehlerreichen, aber intensiven Spiel entschädigt, welches die Zuger 6:4 gewannen.

Der verdiente Siegtreffer gelang Verteidiger Patrick Fischer mit einem Distanzschuss. Goalie Sandro Zurkirchen parierte anschliessend mirakulös gegen Ryan Gardner, ehe Patrick Oppliger seinen Hattrick mit einem «empty netter» vollendete und so die Zuger Serie von fünf Niederlagen aus sechs Partien beendete. Die Zürcher konnten Assistenztrainer Colin Muller kein schönes Geburtstagsgeschenk liefern und verloren zum dritten Mal in Serie.

Kurz vor Spielmitte hatten die Zuger beim Stande von 3:2 etliche Chancen zur Vorentscheidung fahrlässig ausgelassen: Zuerst scheiterten Thomas Rüfenacht und Paul Di Pietro innert Sekunden solo aus bester Position, danach konnte eine doppelte nummerische Überzahl von 79 Sekunden nicht ausgenützt werden. Jan Alston und Mark Bastl (in Unterzahl und nach einem ungeahndeten Faustschlag von Mathias Seger) sorgten dann für die temporäre Wende zugunsten der Victoria-Cup-Sieger, 34 Sekunden später sorgte aber Paul Di Pietro mit seinem sechsten Saisontor für den erneuten Ausgleich.

Die Partie begann mit dem Albtraum eines jeden Torhüters, noch mehr eines jungen, unerfahrenen und nervösen Keepers: Sandro Zurkirchen, der den erkrankten Jussi Markkanen vertrat, liess nach 19 Sekunden ein Schüsschen von Patrik Bärtschi von jenseits der blauen Linie passieren. Die Zuger liessen sich aber nicht entmutigen und kamen durch Corsin Camichel, der sich im Gegensatz zu Bruder Duri in sehr guter Form befindet, früh zum Ausgleich (8.). ZSC-Topskorer Jan Alston (15.) und Patrick Oppliger (19.) sorgten für den temporären Gleichstand.

SC Bern - Kloten Flyers: Plüss führte SCB zum Sieg

Bern ist wieder in Fahrt: Gegen Kloten siegte der SCB 2:1 und bereits zum vierten Mal in Serie. Plüss brillierte mit zwei Skorerpunkten. Martin Plüss ist sein Geld wert. Der Zürcher, der während Jahren in der schwedischen Liga stürmte, führte das Team von Coach Larry Huras zum Erfolg gegen den Playoff-Finalisten der letzten Saison. Den Ausgleich (21.) schoss er selber, das entscheidende zweite Tor Rüthemanns bereitete der beste SCB-Center perfekt vor.

In 26 Partien hat Plüss 29 Skorerpunkte (11 Tore) erreicht. Seine Formation ist in den NLA-Rinks kaum zu stoppen. Mehr Technik und Zug aufs Tor produziert derzeit keine andere Sturm-Linie. Gegen die Flyers überzeugten die Stars der Berner indes nur während zwei Dritteln.

Erst im letzten Abschnitt veränderte sich das Bild der Begegnung markant. Kloten drehte auf, das zu minimalistische Bern geriet ohne Not erheblich unter Druck. Am Ende stand der SCB-Keeper Bührer praktisch dauerhaft im Brennpunkt; er entschärfte die Schüsse der wilden Flyers aber stilsicher.

SCL Tigers - Davos: Emmentaler daheim weiter eine Macht.

Die SCL Tigers imponieren weiter. Die Emmentaler feierten gegen den zuvor fünf Mal siegreichen HC Davos einen 5:2-Heimerfolg. Für das derzeit heimstärkste NLA-Team war es bereits der siebte Heimerfolg in Serie.

Dieses Kunststück war den Emmentalern letztmals in der Saison 2001/2002 gelungen. Der Sieg von Langnau war verdient. Jörg Reber sorgte in der 46. Minute mit dem 4:1 und seinem ersten NLA-Tor überhaupt für die Entscheidung.

Unmittelbar vor diesem Treffer hatte Matthias Joggi mit einem Lattenschuss den möglichen Davoser Anschlusstreffer zum 2:3 verpasst. Bei Davos machte sich die Absenz des kranken Josef Marha bemerkbar. Zudem verzeichnete der HCD zuviele Strafen; davon drei wegen unkorrekten Spielerwechseln.

Zudem gewann Benjamin Conz (18) im Langnauer Tor das Goalie-Duell gegen seinen Davoser Antipoden und Nationalkeeper Leonardo Genoni klar. Conz stoppte 38 Schüsse, während Genoni bloss deren 21 parierte. Alexandre Daigle bereitete gegen seinen alten Klub zwei Treffer von Langnau vor, das im Startdrittel durch einen Doppelschlag von Andreas Camenzind und Claudio Moggi innerhalb von 66 Sekunden ein 2:0 vorgelegt hatte.

Lakers - EHC Biel: Summanen muss nach Heimpleite gehen

Das 1:5-Debakel von Rapperswil-Jona gegen den zuvor während 12 Runden sieglosen EHC Biel kommt einem neuen Tiefpunkt gleich. Wenige Minuten nach der schweren Niederlage trennte sich der Klub von Trainer Raimo Summanen und präsentierte bereits den Nachfolger: John Slettvoll, der Schwede mit langer Vergangenheit in Lugano, wird am Mittwoch das völlig verunsicherte Team übernehmen.

Die Fakten zur Pleite sind das Dokument der Rapperswiler Krise. Zehn der letzten elf Spiele hat die während der Sommerpause für viel Geld verstärkte Equipe verloren. Michel Riesen, mit dem HCD mehrfacher Meisterschütze, oder der x-fache WM-Teilnehmer Thierry Paterlini enttäuschen Woche für Woche. Sie und auch andere Hochlohn-Bezüger erfüllten die Erwartungen nicht einmal ansatzweise.

Im für den weiteren Verlauf der Saison wohl kursweisenden Duell mit dem ebenfalls kriselnden EHC Biel versagten aber nicht nur die vermeintlichen Leader, sondern ausnahmslos alle. Im Mitteldrittel sorgte Deny Bärtschi, einst bei Rapperswil unter Vertrag, mit einer Doublette (23./30.) für den Unterschied. Roest und Reuille hatten zuvor hochprozentige Chancen vergeben. Bis zur 45. erhöhten die Gäste (Brown und Ehrensperger) gar auf 4:0; die masslos verärgerten Anhänger der Rapperswiler hatten für diesen Spielstand nur noch gellende Pfiffe übrig.

Lugano - Ambri-Piotta: Luganos imponierende Wende

Lugano wandelte gegen Ambri-Piotta einen 2:4-Rückstand noch noch in einen 5:4-Overtime-Sieg um. Für den Siegtreffer sorgte NLA-Topskorer Randy Robitaille 32 Sekunden vor Ablauf der Verlängerung.

Lugano nutzte dabei eine «Offensiv-Konzentration» von Ambri-Piotta aus; mit Paolo Duca, Erik Westrum und Kirby Law bildeten in jener Phase drei Stürmer das Verlängerungs-Quartett der Gäste. Prompt fehlte die defensive Absicherung. Dies nutzte Lugano kaltblütig aus.

Für Lugano war der frühere Ambri-Stürmer Hnat Domenichelli zweifacher Torschütze. Er erzielte damit bereits im 16. NLA-Spiel in Folge mindestens einen Skorerpunkt.

Für Ambri erzielte Reto Stirnimann in seinem 29. NLA-Saisonspiel den ersten Treffer in der laufenden Spielzeit. Stirnimanns Treffer zur 2:1-Führung der Gäste war dabei gar ein Shorthander.

Romano Lemm stand bei Lugano lediglich als 13. Stürmer ab dem Schlussdrittel im Einsatz. Der Nationalstürmer, der in der nächsten Saison zu Kloten zurückkehrt, war am Montag zu spät zum Vormittagstraining erschienen.

Genève-Servette - Fribourg-Gottéron: Genfer daheim wieder top

Genève-Servette kehrte nach zwei Heimniederlagen in Folge zum Siegen zurück. Servette gewann das Romand-Derby gegen Gottéron mit 5:2. Juraj Kolnik traf für die Genfer doppelt.

Gottéron vermochte von der fünfminütigen Überzahl nach dem frühen Restausschluss gegen den Genfer Verteidiger Robin Breitbach (5.) keinen Profit zu ziehen. Der deutsche Abwehr-Gigant war wegen eines hohen Stocks mit Verletzungsfolge gegen Cédric Botter vorzeitig unter die Dusche geschickt worden.

Der Schlussabschnitt war bezeichnend für die Genfer Effizienz; aus vier Schüssen resultierten zwei Tore.

Zug - ZSC Lions 6:4 (2:2, 2:2, 2:0)

Herti. - 4124 Zuschauer. - SR Reiber, Bürgi/Wirth.

Tore: 1. (0:19) Bärtschi 0:1. 8. Corsin Camichel (Christen, DuPont) 1:1. 15. Alston (Seger) 1:2. 19. Oppliger (Corsin Camichel, DuPont) 2:2. 21. (20:15) Oppliger (Corsin Camichel) 3:2. 35. Alston (Trudel, Suchy/Ausschluss Snell) 3:3. 39. (38:10) Bastl (Alston/Ausschluss Reist!) 3:4. 39. (38:44) Di Pietro (McTavish, DuPont/Ausschluss Reist) 4:4. 55. Fischer (Pecker, Christen/Ausschluss Seger) 5:4. 60. (59:31) Oppliger (Holden, McTavish, ins leere Tor) 6:4.

Strafen: 8mal 2 plus 2mal 10 Minuten (Rüfenacht, Corsin Camichel) gegen Zug, 9mal 2 plus 2mal 10 Minuten (Reist, Seger) gegen die ZSC Lions.

PostFinance-Topskorer: Holden; Alston.

Zug: Zurkirchen; Diaz, Fischer; DuPont, Blaser; Snell, Kress; Lüthi; Brunner, Holden, Fabian Schnyder; McTavish, Duri Camichel, Pecker; Christen, Oppliger, Di Pietro; Rüfenacht, Steinmann, Corsin Camichel.

ZSC Lions: Sulander; Seger, Daniel Schnyder; Suchy, Reist; Stoffel, Geering; Müller; Bärtschi, Pittis, Schommer; Kostovic, Monnet, Trudel; Grauwiler, Alston, Bastl; Gardner, Krutow.

Bemerkungen: Zug ohne Markkanen (krank), Schefer (verletzt), ZSC Lions ohne Bühler, Schelling, Wichser (alle verletzt), Sejna (überzähliger Ausländer). 59. Timeout ZSC, ZSC ab 58:24 ohne Goalie.

Bern - Kloten 2:1 (0:1, 2:0, 0:0)

PostFinance-Arena. - 14 385 Zuschauer. - SR Kämpfer, Kohler/Wermeille.

Tore: 7. Liniger (Du Bois, Müller) 0:1. 21. Plüss (Rüthemann, Rytz) 1:1. 30. Rüthemann (Plüss, Furrer) 2:1.

Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Bern, 4mal 2 Minuten gegen Kloten.

PostFinance-Topskorer: Plüss; Rintanen.

Bern: Bührer; Jobin, Rytz; Roche, Furrer; Dominic Meier, Gerber; Stettler; Rüthemann, Plüss, Neuenschwander; Bartecko, McLean, Gamache; Pascal Berger, Froidevau, Reichert; Daniel Meier, Trevor Meier, Scherwey.

Kloten Flyers: Rüeger; Winkler, von Gunten; Sidler, Du Bois; Schulthess, Forrest; Müller; Jenni, Liniger, Lindemann; Bell, Santala, Stancescu; Wick, Zeiter, Rintanen; Jacquemet, Kellenberger, Bodenmann.

Bemerkungen: Bern ohne Vigier, Hänni (beide krank), Josi, Dubé, Thomas Ziegler (alle verletzt), Kloten ohne Hamr, Welti, Nicolas Steiner, Hollenstein, Rothen (alle verletzt). Kloten ab 59:38 ohne Goalie.

SCL Tigers - Davos 5:2 (2:0, 1:1, 2:1)

Ilfis. - 4869 Zuschauer. - SR Mandioni, Niquille/Zosso.

Tore: 17. Camenzind (Naumenko, Daigle/Ausschluss Sciaroni) 1:0. 18. Claudio Moggi (Sandro Moggi) 2:0. 30. Brooks (Daigle, Camenzind/Ausschluss Grossmann, Forster) 3:0. 38. Widing (Bürgler, Reto von Arx/Ausschluss Naumenko) 3:1. 46. Reber 4:1. 49. Haas (Cunti, Adrian Gerber) 5:1. 50. Sciaroni (Back/Ausschluss Lüthi; Rizzi) 5:2.

Strafen: 6mal 2 Minuten gegen SCL Tigers, 10mal 2 plus 10 Minuten (Forster) gegen Davos.

PostFinance-Topskorer: Brooks; Guggisberg.

SCL Tigers: Benjamin Conz; Murphy, Blum; Lüthi, Reber; Naumenko, Christian Moser; Gmür; Sandro Moggi, Sutter, Claudio Moggi; Helfenstein, Bieber, Simon Moser; Brooks, Camenzind, Daigle; Haas, Adrian Gerber, Cunti.

Davos: Genoni; Stoop, Forster; Ramholt, Grossmann; Jan von Arx, Back; Untersander; Widing, Reto von Arx, Setzinger; Guggisberg, Taticek, Joggi; Sciaroni, Rizzi, Dario Bürgler; Carbis, Dino Wieser.

Bemerkungen: SCL Tigers ohne Schild (verletzt), Davos ohne Marha und Marc Wieser (beide krank). - 14. Pfostenschuss Daigle. - 32. Timeout Davos. - 45. Lattenschuss Joggi.

Rapperswil-Jona Lakers - Biel 1:5 (0:0, 0:3, 1:2)

Diners Club Arena. - 3471 Zuschauer. - SR Stalder, Abegglen/Kaderli.

Tore: 23. Bärtschi (Schneeberger) 0:1. 30. Bärtschi (Fröhlicher, Tschannen/Ausschluss Friedli) 0:2. 32. Brown (Bordeleau, Ehrensperger/Ausschluss Furrer) 0:3. 45. (44:04) Ehrensperger (Bordeleau, Brown/Ausschluss Furrer) 0:4. 45. (44:44) Sirén (Pöck, Rizzello) 1:4. 60. (59:33) Salmonsson (Tschantré/Strafe angezeigt) 1:5 (ins leere Tor).

Strafen: je 9mal 2 Minuten.

PostFinance-Topskorer: Berglund; Bordeleau.

Rapperswil-Jona Lakers: Manzato; Pöck, Furrer; Geyer, Bucher; Parati, Blatter; Riesen, Roest, Reuille; Nordgren, Sirén, Berglund; Paterlini, Friedli, Rizzello; Vögele, Tschuor, Walser.

Biel: Berra; Schneeberger, Steinegger; Jackman, Trunz; Kparghai, Meyer; Fröhlicher; Lötscher, Brown, Wetzel; Tschantré, Bordeleau, Salmonsson; Tschannen, Peter, Bärtschi; Zigerli, Gloor, Beccarelli.

Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Guyaz, Raffainer, Burkhalter (alle verletzt), Biel ohne Truttmann (krank), Gossweiler, Seydoux, Nüssli, Fata (alle verletzt). 17. Pfostenschuss von Pöck. 32. Timeout von Rapperswil-Jona. Rapperswil-Jona Lakers von 58:37 bis 59:37 ohne Goalie. 60. Pfostenschuss von Tschantré.

Lugano - Ambri-Piotta 5:4 (2:3, 0:1, 2:0, 1:0) n.V.

Resega. - 6210 Zuschauer. - SR Rochette, Arm/Küng.

Tore: 3. Duca (Law, Brunner/Ausschluss Helbling) 0:1. 5. Hamilton (Robitaille) 1:1. 9. Stirnimann (Law/Ausschluss Brunner!) 1:2. 15. Domenichelli (Sannitz) 2:2. 17. Law (Brunner, Neff) 2:3. 30. Kutlak (Law/Ausschluss Romy) 2:4. 49. Domenichelli (Hamilton, Robitaille/Ausschluss Kutlak) 3:4. 54. Nummelin (Romano Lemm, Julien Vauclair/Ausschluss Schönenberger) 4:4. 65. (64:28) Robitaille 5:4.

Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Lugano, 8mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.

PostFinance Topskorer: Robitaille; Duca.

Lugano: Aebischer; Chiesa, Nummelin; Helbling, Nodari; Julien Vauclair, Hirschi; Domenichelli, Robitaille, Hamilton; Murray, Kamber, Jörg; Tristan Vauclair, Conne, Näser; Devereaux, Sannitz, Romy.

Ambri; Bäumle; Rivers, Casserini; Kutlak, Gautschi; Kobach, Bundi; Mattioli; Law, Brunner, Neff; Schönenberger, Stirnimann, Murovic; Duca, Westrum, Walker; Botta, Bianchi, Juri.

Bemerkungen: Lugano ohne Akermann und Profico (beide verletzt).- Ambri Piotta ohne Schneider und Demuth (beide verletzt) und Clarke (überzähliger Ausländer). - 64:00 Timeout Ambri-Piotta.

Genève-Servette - Fribourg-Gottéron 5:2 (1:0, 2:2, 2:0)

Les Vernets. - 6912 Zuschauer. - SR Kurmann, Fluri/Müller.

Tore: 5. Suri (Cadieux, Trachsler) 1:0. 24. Kolnik (Goran Bezina, Rubin) 2:0. 25. Benjamin Plüss (Sprunger, Ciaccio!) 2:1. 31. Höhener (Rivera, Savary/Ausschluss Hasani) 3:2. 34. Mowers (Ausschluss Lauper!) 3:2. 52. Salmelainen (Déruns) 4:2. 59. Kolnik (Salmelainen/Ausschluss Savary) 5:2 (ins leere Tor).

Strafen: 3mal 2 plus 5 Minuten (Breitbach) plus Spieldauer (Breitbach) gegen Genève-Servette, 6mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron.

PostFinance-Topskorer: Salmelainen; Heins.

Genève-Servette: Tobias Stephan; Mercier, Goran Bezina; Vukovic, Malik; Höhener, Breitbach; Maurer; Rivera, Rubin, Kolnik; Déruns, Savary, Salmelainen; Cadieux, Trachsler, Suri; Randegger, Florian Conz, Hürlimann; Pivron.

Fribourg-Gottéron: Ciaccio; Heins, Collenberg; Abplanalp, Birbaum; Loeffel, Leuenberger; Voisard; Mowers, Aubin, Knoepfli; Sprunger, Bykow, Benjamin Plüss; Ouellet, Jeannin, Hasani; Lachmatow, Wirz, Botter; Lauper.

Bemerkungen: Servette ohne Gobbi, Toms (beide verletzt), Antonietti (überzählig), Gottéron ohne Leblanc, Lukas Gerber, Ngoy (alle verletzt) sowie Casutt und Caron (krank). - 12. Timeout Servette. - 5. Botter verletzt ausgeschieden. - 23. Pfostenschuss Hürlimann. - 29. Lattenschuss Aubin. - 58:06 Timeout Gottéron, anschliessend bis 58:25 ohne Torhüter. - Verletzt auschieden: 5. Botter, 45. Trachsler, 58. Benjamin Plüss.

LIVE-TICKER

mit Herbie Egli

60. Patrick Oppliger trifft mit seinem persönlichen dritten Treffer ins leere Tor und sichert dem EVZ den Sieg gegen die ZSC Lions. Das Spiel ist fertig.

58. Time Out ZSC Lions. Goalie Ari Sulander bleibt draussen, damit der Ausgleich und eine allfällige Verlängerung noch erzielt werden kann?

55. 5:4. Patrick Fischer schiesst den EV Zug in Führung. Können die ZSC Lions nochmals reagieren?

53. Zug-Goalie Zurkirchen mit einem Big Save. Er rettet spektakulär gegen Mark Bastl und hält die Innerschweizer im Spiel.

51. Rafael Diaz wandert auch zwei Minuten auf die Zuger Strafbank. Er versuchte zu befreien und schoss die Scheibe übers Plexiglas. Doppelte Überzahl für die Lions also.

50. Zwei Strafminuten für Michael Kress. Der Zuger muss zum zweiten Mal raus.

48. Tore im Schlussdrittel bis jetzt noch Mangelware. Beide Mannschaften konzentrieren sich darauf, nicht in Rückstand zu geraten.

41. Das dritte Drittel in Zug hat begonnen. Gibt es wieder ein schnelles Tor wie in Abschnitt 1 und 2?

40. Zwei Drittel sind gespielt. Neben den vier Toren dominierten im Mitteldrittel vor allem die Strafen. Schiedsrichter Brent Reiber lässt kein Pardon walten und ist mit seinen Entscheiden etwas kleinlich.

39. Weitere Strafen. Zugs Björn Christen muss wegen Beinstellens zwei Minuten raus. Corsin Camichel vom EVZ und Mathias Seger vom ZSC kassieren je eine zehnminütige Disziplinarstrafe.

39. Die Zuger können sofort auf den Rückstand reagieren. Paul die Pietro trifft zum 4:4.

39. 3:4. Zug völlig daneben im Powerplay. Mark Bastl schiesst die Lions mit dem Shorthander wieder in Führung.

38. Für die Übersicht. Der EV Zug kann noch drei Minuten in Überzahl spielen. Ja, es wird tatsächlich wieder mal gespielt.

37. Weiter dominieren die Fäuste und nicht das Eishockey. Alain Reist vom ZSC geht auf Zugs Corey Pecker los. Dieser wehrt sich nicht einmal. Die Strafen: Pecker 2' - Reist 2'+2'+2'+10'. Jedes Foul wird neuerdings bestraft.

Je 2+2 Strafminuten für die beiden Täter. Pittis kassiert ausserdem noch eine zehnminütige Disziplinarstrafe.

36. Nun fliegen erstmals die Fäuste. Zugs Thomas Rüfenacht und Domenico Pittis von den ZSC Lions geraten sich in die Haare. Das Schiedsrichtertrio diskutiert über die Strafen.

35. 3:3. Der Lions-Topskorer Jan Alston trifft mit einem scharfen Schuss von links zum Ausgleich. Nach Oppliger also auch Alston Doppeltorschütze.

35. Grosschance für den EVZ. Camichel verpasst jedoch in der Mitte und die Eintore-Führung bleibt bestehen.

34. Wesley Snell darf sich zwei Minuten ausruhen. Der Zuger muss wegen einem Crosscheck auf die Strafbank.

32. Die Zürcher überstehen die brenzlige Situation. Trudel konnte sogar fast noch in Unterzahl skoren.

30. Auch Mathias Seger muss raus. Die Lions nun während mehr als einer Minute in doppelter Unterzahl.

28. Strafe gegen die Lions. Ryan Gardner muss wegen einem versuchten Stockschlag in Josh Holdens Gesicht für zwei Minuten raus. Der Zuger Topskorer feiert übrigens ein Jubiläum - er bestreitet heute sein 250. NLA-Spiel.

28. Der EVZ übersteht die Unterzahl-Situation ohne Gegentor.

26. Powerplay ZSC. Der Zuger Michael Kress muss wegen Hakens zwei Minuten in die Kühlbox.

21. 3:2. Dieses Mal dauert es nur 15 Sekunden auf der gleichen Seite - aber zu Gunsten für den EV Zug. Patrick Oppliger bezwingt Lions-Hüter Sulander mit einem Abstauber.

21. Das zweite Drittel beginnt. Aus Zuger Sicht muss man sagen, hoffentlich nicht wieder ein Fehlstart wie zu Beginn der Partie, als Ersatzgoalie Zurkirchen nach 19 Sekunden gleich einen Schuss von Patrick Bärtschi ins Tor kullern liess.

20. Drittelspause beim Spiel Zug - ZSC. Die Zuger konnten zwei Mal einen Rückstand wieder aufholen. Das Resultat geht so in Ordnung. Während in Zug Pause ist haben in Genf und Lugano die Derbys gegen Fribourg bzw. Ambri begonnen.

19. 2:2. Patrick Oppliger profitiert von einem Wirrwarr vor ZSC-Goalie Ari Sulander und trifft zum Ausgleich.

15. 1:2. Mathias Seger bedient Jan Alston und dieser bezwingt Zurkirchen mit einem satten Schuss.

12. Gardner verpasst für die ZSC Lions den Shorthander. Er scheitert am Zuger Goalie. Die Zürcher überstehen die Unterzahl ohne Probleme.

10. Zwei-Minuten-Strafe für ZSC-Topskorer Jan Alston.

9. 1:1. Corsin Camichel gleicht für den EVZ aus. Zuvor wurde ein Zuger Spieler gelegt. Die Strafe musste wegen des Tors jedoch nicht mehr ausgesprochen werden.

6. Die Zuger haben sich vom frühen Gegentreffer erholt. Sie versuchen nun vermehrt den Ausgleich zu erzielen.

3. Wieder steht der Zuger Torhüter im Mittelpunkt. Dieses Mal kann er einen Zürcher Schuss jedoch behändigen.

1. 0:1. Was für ein Zuger Schock zu Beginn. Der junge Ersatztorhüter Zurkirchen lässt den ersten Schuss von Patrick Bärtschi aufs Tor gleich in die Maschen passieren.

1. Schiedsrichter Brent Reiber gibt die Scheibe frei. Das erste Drittel hat begonnen.

- Beim EV Zug steht heute Abend nicht Stammtorhüter Jussi Markkanen zwischen den Pfosten. Er leidet an einer Verletzung und musste kurzfristig durch den 19-jährigen Sandro Zurkirchen ersetzt werden.

Vor den Spielen

Die ZSC Lions kamen am letzten Wochenende schon in den Genuss eines richtigen Derbys. Am Sonntag verloren sie dies jedoch gegen die Kloten Flyers 1:2 n.P. Tags zuvor tauchten die Löwen im Tessin gegen Ambri Piotta 2:5. Auch dem EV Zug sind die letzten zwei Spiele misslungen. Gegen Fribourg setzte es eine 1:3-Niederlage ab und gegen die SCL Tigers verloren die Innerschweizer 2:4. Will der EVZ den Anschluss an die Tabellenspitze nicht verlieren, sollte er also zum Siegen zurückkehren. Das gleiche gilt aber auch für die ZSC Lions, damit sie vorne dabei bleiben.

In erster Linie kann man aber einfach nur hoffen, dass die Partie nicht noch einmal durch einen unbelehrbaren Chaoten mit einer Rauchpetarde gestört wird.

SCB in Lauerstellung

Sollten die ZSC Lions verlieren, könnte der SC Bern neuer Tabellenführer werden. Bedingung dafür ist jedoch ein Heimsieg der Mutzen gegen die Kloten Flyers. Der HC Davos spielt auswärts gegen die SCL Tigers um den Anschluss an die Spitzenteams. Unter dem Strich kommt es zum Duell zwischen den Lakers und Biel.

Neben dem «Z»-Derby steigen im Tessin und im Welschland auch noch zwei richtige Derbys. Lugano empfängt Ambri Piotta und Servette spielt gegen Fribourg.

National League A

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