Zug und Zürich bieten die beste Standortqualität
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Zug und Zürich bieten die beste Standortqualität

Zug und Zürich sind für die Wirtschaft die attraktivsten Kantone. Die schlechteste Standortqualität weisen laut einer Studie die Kantone Uri und Jura auf.

Die Grossbank Credit Suisse erfasste in einer Studie die Wirtschaftsdaten aller 2900 Schweizer Gemeinden, um die Attraktivität der Kantone zu ermitteln. Die CS untersuchte dabei die Verfügbarkeit von qualifizierten Arbeitskräften, die Steuerbelastung, den Bildungsstand der Bevölkerung und die verkehrstechnische Erschliessung. Zug bekommt dabei den höchsten Wert, dann folgen Zürich, Nidwalden, Genf, Schwyz und Aargau.

Nidwalden erreichte die gute Platzierung wegen dem überdurchschnittlichen Beschäftigungswachstum, Genf für die hohe Verfügbarkeit qualifizierter Arbeitskräfte, Schwyz besticht mit tiefen Steuern, der Aargau punktet mit der guten Erreichbarkeit. Die Ränge 7 und 8 belegen Basel-Stadt und Appenzell Ausserrhoden.

Ganz am Schluss sind die Kantone Wallis, Uri und Jura klassiert. «Wir sind uns der Situation bewusst und arbeiten mit Hochdruck an einer Verbesserung der Lage», sagte Jean-Claude Lachat, Chef der Wirtschaftsförderung im Kanton Jura. Mit dem Projekt «Jura Pays Ouvert», über das am Wochenende abgestimmt wird, will der Kanton ins Mittelfeld vorstossen. Unter anderem ist darin eine Steurersenkung von fünf Prozent vorgesehen.

Beat Michel

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