Österreich - Zug voller Kinder entgleist – mindestens 17 Verletzte
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ÖsterreichZug voller Kinder entgleist – mindestens 17 Verletzte

In Salzburg ist am Freitagmorgen ein Zug entgleist. Laut österreichischen Medien waren an Bord zahlreiche Kinder. Bislang ist von mindestens 17 Verletzten die Rede.

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Es wurden mindestens 15 Personen verletzt.

Es wurden mindestens 15 Personen verletzt.

-/FREIWILLIGE FEUERWEHR TAMSWEG via APA/dpa
An Bord des Zuges befanden sich 54 Passagiere. 

An Bord des Zuges befanden sich 54 Passagiere.

Feuerwehr Tamsweg
Darunter 45 Kinder. 

Darunter 45 Kinder.

FRANZ NEUMAYR / APA / picturedesk.com

Am Freitagmorgen ist im Salzburger Lungau in Österreich ein Zug entgleist. 54 Passagiere haben sich zum Zeitpunkt des Unglücks im Zug befunden, darunter 45 Kinder.

Was zum Unfall geführt hat, ist unklar. Sowie auch, warum der Zug der Murtalbahn an der Landesgrenze zur Steiermark entgleiste.

Dramatisch: Beim Vorfall zwischen Kendlbruck und Predlitz stürzte einer der entgleisten Waggons sogar in den an die Bahngleise angrenzenden Fluss, die Mur.

Passagiere konnten gerettet werden

Von Seiten der Behörden wurden 17 Verletzte bestätigt. Es soll sich vor allem um leichte Verletzungen handeln. Aus dem verunglückten Zug sollen mittlerweile alle Passagiere gerettet worden sein. Vier Verletzte mussten in Krankenhäuser gebracht und dort medizinisch versorgt werden. Darunter befindet sich ein Kind, das mit dem Notarzthubschrauber ins Spital nach Schwarzach geflogen wurde.

Waggon blieb seitlich im Wasser liegen

Der betreffende Waggon stürzte um und blieb dann seitlich im Wasser liegen. Das Wasser ist an der Unfallstelle rund 1,5 Meter tief. Im Einsatz standen die Feuerwehren Ramingstein und Tamsweg sowie Kräfte aus der Steiermark. Das Rote Kreuz rückte zum Grosseinsatz aus, zehn Fahrzeuge, ein Hubschrauber und vier Notärzte wurden aktiviert. Nachdem die Passagiere gerettet und die Verletzten versorgt wurden, wird am Vormittag versucht, den umgestürzten Waggon aus dem Fluss zu bergen.

Laut der Nachrichtenagentur DPA ist die Ursache des Unglücks nicht bekannt. Der Leiter der örtlichen Rettungskräfte, Anton Schilcher, erklärte, dass möglicherweise die Gleise bei einem Sturm beschädigt worden sind oder etwas die Gleise blockiert habe, zum Beispiel eine Baumwurzel.

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(heute.at/lub)

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