Aktualisiert 18.08.2019 16:08

Bahnhof SpiezZug von Vermummten blockiert und angegriffen

Am Sonntagvormittag haben mehrere Vermummte am Bahnhof Spiez einen Intercity-Zug blockiert und die Konfrontation mit Anhängern des FC Thun gesucht.

von
fss
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Am 18. August 2019 griffen mehrere Vermummte einen Zug am Bahnhof Spiez an.

Am 18. August 2019 griffen mehrere Vermummte einen Zug am Bahnhof Spiez an.

Leser-Reporter
Die Unbekannten blockierten den Intercity 8, der in Richtung Brig hätte losfahren sollte.

Die Unbekannten blockierten den Intercity 8, der in Richtung Brig hätte losfahren sollte.

Ennio Leanza
Die Angreifer suchten die Konfrontation mit Anhängern des FC Thun, die im Zug an ein Auswärtsspiel in Genf unterwegs waren.

Die Angreifer suchten die Konfrontation mit Anhängern des FC Thun, die im Zug an ein Auswärtsspiel in Genf unterwegs waren.

Salvatore di Nolfi

Der Kantonspolizei Bern wurde am Sonntag kurz nach 10:35 Uhr gemeldet, dass am Bahnhof Spiez mehrere Vermummte einen Zug angegriffen hätten. Als die umgehend ausgerückten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, konnten sie keine Auseinandersetzung mehr feststellen.

Ersten Erkenntnissen zufolge waren die Unbekannten zunächst von der Oberen Bahnhofstrasse her auf das Perron des Bahnhofs Spiez gelangt und hatten dort den Intercity 8, der in Richtung Brig hätte losfahren sollen, blockiert. In der Folge suchten die Angreifer die Konfrontation mit Anhängern des FC Thun, die im

entsprechenden Regelzug an ein Auswärtsspiel in Genf unterwegs waren.

Kurz darauf flüchteten die Vermummten zu Fuss zurück an die Obere Bahnhofstrasse und fuhren von dort aus mit mehreren Autos in Richtung Lötschbergplatz und von dort aus in

unbekannte Richtung davon.

Polizei sucht Zeugen

Über Verletzte liegen derzeit keine Informationen vor. Durch den Angriff kam es am Bahnhof Spiez vorübergehend zu Einschränkungen im Bahnverkehr. Die Fans des FC Thun setzten ihre Reise anschliessend fort, kamen jedoch verspätet beim Auswärtsspiel an.

Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen der Attacke. Unter der Leitung der regionalen Staatsanwaltschaft Oberland wurden Ermittlungen aufgenommen.

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