Aktualisiert 20.04.2005 13:34

Zug: Weisses Pulver war kein Anthrax

Der am vergangenen Montagmorgen bei der Steuerverwaltung in Zug eingegangene Briefumschlag mit einem weissen Pulver enthielt keine Milzbrandbakterien.

Die Zuger Polizei hat deshalb am Mittwoch Entwarnung gegeben. Um was für eine Substanz es sich handelte, wurde zunächst noch nicht untersucht.

Der Anthrax-Alarm hatte zu einem Grosseinsatz der Rettungsdienste geführt. Drei Angestellte der Postverteilung, die das Couvert mit dem weissen Pulver berührt hatten, wurden im Spital vorsorglich mit Antibiotika behandelt. Die Analyse des Labors habe nun gezeigt, dass das Pulver keine Milzbrandbakterien enthielt, teilte die Zuger Polizei am Mittwoch mit. Den Betroffenen wurden deshalb ihre Kleider und Effekten wieder zurückgegeben, die aus Sicherheitsgründen vorübergehend beschlagnahmt worden waren. Die drei seit Montag in der Steuerverwaltung versiegelten Räume, die mit dem Pulver in Kontakt gekommen waren, wurden ebenfalls wieder zur Nutzung frei gegeben. Über den Absender des Briefes war zunächst weiterhin nichts bekannt. (dapd)

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