Zuger Feuerteufel legte fünf Brände
Aktualisiert

Zuger Feuerteufel legte fünf Brände

Eine Serie grösserer Brände im Ägerital ist nach Angaben der Zuger Polizei weitgehend geklärt. Ein am 1. August festgenommener Mann habe insgesamt fünf Brandstiftungen gestanden.

Bei dem mutmasslichen Täter handelt es sich um einen 24-jährigen Schweizer. Er war am Bundesfeiertag nach einem Scheunenbrand festgenommen worden. Nähere Angaben zur Identität des Mannes machte die Polizei auf Anfrage nicht.

Der Festgenommene bleibt in Untersuchungshaft. Zum Motiv lägen nur wenige gesicherte Angaben vor, schreibt die Polizei. Weiteren Aufschluss solle nun ein psychiatrisches Gutachten liefern.

Der Festgenommene sei kooperativ und bereue seine Taten, heisst es in der Mitteilung. Es sei nie seine Absicht gewesen, grosse Brände zu legen oder jemanden zu gefährden.

Die Brandserie hatte im 2004 begonnen. Meist handelte es sich um abgelegene leere Scheunen. Verletzt wurde niemand. Die Serie grösserer ungeklärter Brände sei nun fast vollständig geklärt, sagte Thomas Armbruster, Chef der Kriminalpolizei, auf Anfrage. (sda)

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