«Jerusalema-Challenge»: Zuger Polizei erreicht mit Dance-Clip über 18 Millionen Personen
Publiziert

«Jerusalema-Challenge»Zuger Polizei erreicht mit Dance-Clip über 18 Millionen Personen

Die Zuger Polizei hat mit ihrem Tanz-Video für die «Jerusalema-Challenge» einen Riesenhit gelandet: Millionen von Menschen haben es gesehen.

von
Martin Messmer

Das Tanz-Video der Zuger Polizei für die «Jerusalema-Challenge».

Zuger Polizei.

Darum gehts

  • Das Tanz-Video der Zuger Polizei für die «Jerusalema-Challenge» geht viral. Die Zahlen dazu, Stand 21. Januar 2021, Mittag:

  • Facebook: 15,5 Mio. erreichte Personen / 690’000 Likes / 93’000 Kommentare / 125’000 Mal geteilt

  • Twitter: rund 1,5 Mio. erreichte Personen

  • YouTube: 330’000 Aufrufe / 580 Kommentare / 6000 Likes

  • Tiktok: 0,5 Mio. Views / 30’000 Likes

  • Instagram: 140’000 Aufrufe / 1100 Kommentare/ 6400 Likes

  • LinkedIn: 310’000 Aufrufe / 700 Kommentare / 1300 Mal geteilt / 9500 Likes

Längst nutzen Polizeicorps der Schweiz Social Media als Kommunikations-Möglichkeit. Und verbreiten dort nebst Staumeldungen oder Warnungen aller Art zuweilen auch heitere Posts. So wie das Tanz-Video der Zuger Polizei als Beitrag zur «Jerusalema-Challenge». Und die tanzenden Zuger Polizistinnen und Polizisten erreichten auf den verschiedenen Social-Media-Plattformen Abermillionen Views (siehe Box oben). Allein auf Facebook wurden fast 16 Millionen Personen erreicht, wie es bei der Pressestelle auf Anfrage hiess. 16 Millionen, mit einem einzigen Video. «Unglaublich», sagt Frank Kleiner, stellvertretender Kommunikationsverantwortlicher der Zuger Polizei.

Ziel war nicht Reichweite, sondern Freude

Vom Erfolg sei man völlig «überrannt worden, das hätten wir nie erwartet», so Kleiner. Einziges Ziel des Videos sei eigentlich gewesen, bei den Leuten in diesen schwierigen Zeiten für einige Minuten für Erheiterung, ein Lächeln und für Freude zu sorgen. «Nun haben wir Reaktionen aus der ganzen Welt. Zum Beispiel von Familien in Isolation oder Quarantäne, die uns für das Video Danke sagen», freut sich Kleiner. Den Leuten Freude zu bereiten, genau dies sei das Ziel gewesen.

Für die Zuger Polizei bedeutet der Erfolg mit dem Video auch einen grossen Imagegewinn, bestätigt Kleiner eine entsprechende Frage. «Die Leute nehmen die Polizistinnen und Polizisten von einer menschlichen, nahbaren Seite wahr, genau so, wie wir auch sind.» Der Erfolg sei umso bemerkenswerter gemessen am Aufwand, den die Zuger mit dem Video gehabt haben. Alles ist inhouse entstanden, geplant, gefilmt und geschnitten haben die Mitarbeiter der Kommunikationsabteilung der Polizei: «Viel Geld hat das nicht gekostet, unsere Polizistinnen und Polizisten mussten auch nicht viel Zeit dafür aufwenden. Es ist ein Traum, das alles hätten wir nie erwartet. Darauf sind wir schon ein bisschen stolz», sagt Kleiner.

Auch andere Schweizer Institutionen haben bei der «Jerusalema-Challenge» mitgemacht. Etwa das Schweizer Paraplegiker-Zentrum SPZ in Nottwil, das ebenfalls hundertausende Views alleine auf Youtube holte:

Oder das Universitätsspital Zürich, ebenfalls mit grossem viralem Erfolg:

Die Zuger Polizei hat in der Challenge übrigens die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Zug, die Kantonspolizei Schwyz, die Luzerner Polizei und die Stadtpolizei Zürich nominiert, es ihnen gleich zu tun. Ein Blick auf deren Facebook-Profile zeigt: Weit und breit keine tanzenden Einsatzkräfte. Die Messlatte aus Zug ist aber auch ziemlich hoch.

Deine Meinung