Wegen Tadel: Zuger Schläger darf nicht mehr alleine raus
Aktualisiert

Wegen TadelZuger Schläger darf nicht mehr alleine raus

Der 17-jährige, geistig behinderte Bursche aus dem Kosovo, der in Zug eine 83-jährige Frau verprügelt hat, darf sein Haus nur noch in Begleitung verlassen.

von
jcg
Der Verkäufer vo einem anliegenden Optikergeschäft zeigt den Tatort. (Bild: ras)

Der Verkäufer vo einem anliegenden Optikergeschäft zeigt den Tatort. (Bild: ras)

Die Familie des 17-Jährigen hat die Anweisung erhalten, dass der Sohn nur in Begleitung das Haus verlassen dürfe. Das heisst, dass er praktisch unter Hausarrest steht, wie die «Zentralschweiz am Sonntag» berichtet. Die Polizei betont, dass der junge Mann, der sich geistig auf dem Niveau eines Vierjährigen befindet, vorher nicht als gewalttätig aufgefallen sei. Auch von seiner Sonderschule sei nichts Nachteiliges bekannt.

Bei der SVP herrscht Kopfschütteln über das Verhalten der Zuger Behörden. Parlamentarier sind der Meinung, dass der junge Mann entweder zur Rechenschaft gezogen oder medizinisch behandelt werden müsse – auf jeden Fall nicht frei herumlaufen dürfe. Der junge Mann war vor wenigen Tagen vor den Augen eines Kindes bei Rot über die Strasse gelaufen. Die Frau hatte ihn zurecht gewiesen, worauf er ausgerastet ist. (jcg/20 Minuten)

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