Aktualisiert 10.03.2005 21:03

Zuger Wahlkreise: Alles bleibt beim Alten

Die Zuger Regierung will die Wahlkreise nicht ändern.

Ein am Mittwoch publiziertes Gutachten der Uni Bern hielt fest, dass die Einteilung der Wahlkreise im Kanton verfassungswidrig sei (20 Minuten berichtete).

Dies deshalb, weil es in sechs von neun Wahlkreisen mehr als zehn Prozent der Stimmen braucht, damit ein Kantonsratssitz erobert werden kann. Damit würden Minderheiten benachteiligt.

Das Gutachten überzeuge nicht, liess nun die Zuger Regierung gestern verlauten. Sie verweist auf ein entsprechendes Bundesgerichtsurteil zum Kanton Wallis. Das Thema dürfte damit vom Tisch sein.

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