Immer wieder Probleme: Zugverkehr im Eurotunnel gestört
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Immer wieder ProblemeZugverkehr im Eurotunnel gestört

Die Bahnverbindung zwischen London und Paris ist mehrere Stunden unterbrochen worden. Der Grund war Rauch in einem Tunnel in London.

Die Verbindung London-Paris sollte nach Angaben der Betreiber am Freitagmorgen wieder planmässig befahren werden.

Die Verbindung London-Paris sollte nach Angaben der Betreiber am Freitagmorgen wieder planmässig befahren werden.

Die Bahnverbindung zwischen London und Paris ist am Donnerstag mehrere Stunden unterbrochen worden. Die Betreibergesellschaft Eurostar begründete den Unterbruch mit Rauch in einem Tunnel in London.

Der Betreiber des Gleissystems, Network Rail, hatte den Betrieb auf der Strecke London-Paris aus Sicherheitsgründen ausgesetzt. Hunderte Eurostar-Passagiere sassen in der britischen Hauptstadt fest. Im Eurostar-Tunnel unter dem Ärmelkanal selbst gab es einem Sprecher zufolge jedoch keinen Rauch.

Die Verbindung sei vom späten Nachmittag bis Ende einer Untersuchung durch die Feuerwehr gegen 21.00 Uhr Ortszeit unterbrochen gewesen. Am Freitagmorgen wurde die Verbindung wieder aufgenommen, wie eine Eurostar-Sprecherin sagte.

Die Eurostar-Züge verkehren zwischen London und Paris sowie London und Brüssel durch den Ärmelkanaltunnel. Die Verbindung zwischen London und Paris dauert normalerweise zwei Stunden und 15 Minuten; zwischen der britischen Hauptstadt und Brüssel eine Stunde und 51 Minuten. Zusammen mit den Auto- und Lkw-Zügen von Eurotunnel unterqueren täglich rund 48'000 Menschen per Bahn den Ärmelkanal.

In der Vergangenheit hatten die Eurostar-Züge wiederholt mit Problemen zu kämpfen. Im vergangenen Dezember steckten mehrere Eurostars wegen technischer Probleme aufgrund von Minustemperaturen im Tunnel unter dem Ärmelkanal fest.

(sda)

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