Wisconsin, Ohio, Iowa: Zum Heulen wenig Publikum
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Wisconsin, Ohio, IowaZum Heulen wenig Publikum

Hier hat 2008 alles begonnen, hier soll es 2012 enden: Barack Obama hat in Des Moines den vermutlich letzten Wahlkampfauftritt seiner politischen Karriere hingelegt.

von
gux

Es war ein gelungener und gefühlvoller letzter Auftritt, den Barack Obama am Abend vor den Wahlen in Iowa hinlegte. Dieser Swing State hatte dem ersten schwarzen Präsidenten der USA zum Sieg verholfen. Und daran erinnerte ein emotionaler Obama gerne noch einmal. «Ihr», so rief er in die bitterkalte Nacht hinaus, «habt mich gelehrt, auf die Hoffnung zu bauen.»

Die 20 000 Menschen, die sich in Des Moines zum Schluss der Wahltour des Demokraten versammelt hatten, bat Obama eindringlich: «Wir sind heute hier, weil wir Arbeit vor uns haben. Wir sind noch nicht am Ende unserer Reise angelangt. Wir haben noch mehr Weg vor uns.»

«Allen von euch, die die harte Arbeit der Veränderung lebten und geatmet haben, euch will ich danken. Ihr habt diese Kampagne angenommen und sie zu der euren gemacht.» Und dann wischte sich Obama eine Träne aus dem linken Auge.

Sehr viel weniger Publikum in Wisconsin

Eine Station zuvor, in Columbus, Ohio, hatten Showbiz-Grössen wie Bruce Springsteen und Jay-Z Obama einen weiteren glanzvollen Auftritt beschert. Am Nachmittag war Springsteen mit Obama in der Airforce One nach Madison, Wisconsin, geflogen, um dort mit ihm aufzutreten.

Dies hatte «The Boss» bereits 2004 mit dem damaligen Präsidentschaftskandidaten John Kerry getan – und mit rund 80 000 Menschen einiges mehr Publikum gehabt. Beobachter schätzen, dass gestern Nachmittag nur etwa 18 000 Menschen in Wisconsin zusammenkamen.

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