Zum in die Luft gehen: Das fliegende Auto
Aktualisiert

Zum in die Luft gehen: Das fliegende Auto

Was lange lediglich ein geistiger Höhenflug von Science-Fiction Autoren war, ist Wirklichkeit geworden. Ein Amerikaner hat ein Auto entwickelt, das sowohl fahren als auch fliegen kann - und letzteres ausserordentlich schnell.

Seit 40 Jahren arbeitet der amerikanische Erfinder Paul Moller an seinem Traum: dem Skycar. Über 100 Millionen Dollar hat ihn seine Verbissenheit bereits gekostet - und zwei Ehen.

Doch jetzt straft der Erfinder alle Zweifler lügen. Sein vermeintliches Luftschloss hebt ab. Mit dem Skycar können auf der Strasse Geschwindigkeiten von bis zu 60 km/h erreicht werden. Einmal in der Luft, beschleunigt er auf satte 500 km/h. Die Strecke Zürich-Paris wird so zum Katzensprung und dauert mit dem fliegenden Untersatz nur noch eine Stunde. Dabei soll der Verbrauch bei dem einer grossen Limousine liegen. Angetrieben wird er von acht Mazda-Wankelmotoren, die mit Normalbenzin betrieben werden können. Für Start und Landung sind keine Pisten notwendig, da der Skycar dank schwenkbaren Düsen senkrecht starten und landen kann.

Einziger Haken: der Preis. Aufgrund der teuren Leichtbau-Materialien kostet der Himmelswagen zirka 1,5 Million Franken. Schon jetzt nimmt Paul Mollar Reservierungen für den viersitzigen Skycar M400 entgegen. Um auf die Liste zu kommen, muss allerdings eine Anzahlung von 130'000 Franken bezahlt werden.

Etwas Geld sollte auch für den Pilotenschein übrig sein. Denn bevor es nicht ein automatisches Leitsystem gibt, das die fliegenden Autos kollisionsfrei ans Ziel führt, ist es nur ausgebildeten Piloten erlaubt, sich hinters Steuer des Skycar M400 zu setzen.

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