Aktualisiert 14.04.2005 03:03

Zunahme von Freizeit-Unfällen

«Freizeitunfälle haben extrem zugenommen», sagt Urs Zoss von
der Sanitätsnotrufzentrale Bern.

Besonders Jugendliche suchten ihre Grenzen und überschritten diese. Zoss graut schon jetzt vor den Sommer- und Schulfesten: «Dann betrinken sie sich wieder bis zur Bewusstlosigkeit.» 120000 Notrufe gingen letztes Jahr in der Zentrale ein.

In vielen Fällen will niemand Verantwortung übernehmen, oft gelte das Motto «anrufen und abhauen». Dabei braucht Urs Zoss unbedingt eine klare Ortsangabe. Er muss sich die Situation bildlich vorstellen können. Nur so kann er einen optimalen Rettungsablauf planen und entscheiden, ob er Notfallärzte, Polizei, Feuerwehr oder Rettungshelikopter in den Einsatz schickt. Urs Zoss: «Jeder, der uns unter 144 anruft, hat ein Problem – und wir haben jedesmal eine Lösung.»

Patrick Marbach

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