Aktualisiert 03.02.2005 23:41

Zurbriggen verpasste Medaille klar

Nichts wars mit der ersten WM-Medaille für die Schweiz: Silvan Zurbriggen fehlte als Fünfter fast eine Sekunde zur Bronze. Kombinations-Weltmeister wurde Benjamin Raich (Ö).

«Ich bin enttäuscht», gestand Silvan Zurbriggen, «Platz zwei wäre für mich möglich gewesen.» Der Walliser lag nach der Abfahrt auf Rang zwölf. Weil ihm aber auch die beiden Slalomläufe nicht ohne Fehler gelangen, blieb nur das ernüchternde Fazit: «Das war nicht mein Tag.»

Zurbriggen fehlten am Ende 0,9 Sekunden zur Bronzemedaille, die der Lokalmatador Giorgio Rocca (It) gewann. Dazwischen klassierte sich noch Michael Walchhofer. Der Österreicher – er hatte zum WM-Auftakt im Super-G Silber gewonnen – hatte die Abfahrt souverän vor Peter Fill (It) und dem Schweizer Didier Defago dominiert. Defago (14.) verlor danach zwischen den Stangen aber Zeit und vor allem Plätze. Anders Daniel Albrecht, der sich vom 16. auf den 7. Rang verbesserte.

Der Titel ging an Benjamin Raich. Der Tiroler hatte den Rückstand aus der Abfahrt (5.) bereits im ersten Slalomlauf wettgemacht. Raich hatte in Wengen bereits die einzige Kombination des Winters gewonnen. In Bormio sicherte sich der Dritte im Super-G schon die fünfte Medaille an Grossanlässen, aber die erste in Gold. Kjetil André Aamodt schied aus. Dafür holte Aksel Lund Svindal (2.) Edelmetall. Seit 1993 ging damit immer mindestens eine WM-Medaille an die Norweger.

(pbt/SI).

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