Frühzeitig erfolgreich: Zuschauer halten 3D-Porno die Stange
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Frühzeitig erfolgreichZuschauer halten 3D-Porno die Stange

«3-D Sex and Zen: Extreme Ecstasy», der angeblich erste dreidimensionale Fummelfilm, hat in Hongkong zum Start mehr eingespielt als «Avatar».

Der angeblich weltweit erste Pornofilm im 3D-Format hat in Hongkong offenbar voll eingeschlagen: Der Streifen spielte laut Produktionsfirma am ersten Tag mehr Geld ein als der bisherige Rekordhalter, das Fantasy-Abenteuer «Avatar» von James Cameron. Während «Avatar» am ersten Tag in den Kinos umgerechnet 296 000 Franken eingespielt habe, habe «3-D Sex and Zen: Extreme Ecstasy» 322 000 Franken erzielt, teilte die Produktionsfirma des Pornofilms am 21. April mit. Seit dem Kinostart in der vergangenen Woche spielte der Pornofilm demnach knapp 1,7 Millionen Franken ein.

Neugierige Kinogänger hatten in langen Schlangen vor den Kinos in Hongkong gestanden, um sich den 3D-Film anzuschauen. Der Film stiess gleichermassen bei Büroangestellten, Studenten und Rentnern auf Interesse. Die Story des Films ist angelehnt an einen Klassiker der erotischen chinesischen Literatur, in dem ein junger Mann in seiner Ex-Frau die Liebe seines Lebens entdeckt.

Der Film kam vergangene Woche auch in Taiwan in die Kinos und soll auch Kinogänger vom chinesischen Festland interessieren: Berichten zufolge bieten Reiseveranstalter nun für Chinesen vom Festland Fahrten nach Taiwan und Hongkong an, um den Film sehen zu können. In China selbst herrscht eine strenge Zensur. Interesse an dem Film soll auch in Japan, Südkorea, Europa und den USA geäussert geworden sein. (sda)

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