Zuversicht nach Atomgesprächen in Genf
Aktualisiert

Zuversicht nach Atomgesprächen in Genf

Die eintägigen Atomgespräche der EU mit Iran in Genf sind mit einiger Zuversicht zu Ende gegangen.

Iran zeigte sich optimistisch, dass eine baldige Einigung möglich ist. Die EU will bis Ende Juli ergänzende Vorschläge unterbreiten.

Bei den Gesprächen in Genf sei beschlossen worden, dass die Europäische Union (EU) bis Ende Juli Vorschläge zum Abkommen vom vergangenen November mache. Dies sagte der britische Aussenminister Jack Straw am frühen Mittwochabend vor den Medien in Genf.

Die drei EU-Staaten Grossbritannien, Frankreich und Deutschland wollen Iran zu einem dauerhaften Verzicht auf eine Urananreicherung bewegen. Iran verhandelt seit vergangenem November über eine wirtschaftliche und politische Zusammenarbeit mit der EU und sicherte dafür einen zeitweisen Stopp der Urananreicherung zu.

Abschliessende Einigung

Iran habe bei den Gesprächen mit den drei Aussenministern bekräftigt, den Vertrag zur Nichtverbreitung von Nuklearwaffen einzuhalten, ergänzte Straw.

Der iranische Atombeauftragte Hassan Rohani seinerseits äusserte sich zuversichtlich. Die für Ende Juli in Aussicht gestellten EU- Vorschläge seien wichtig. Sein Land habe befürchtet, dass sich die Verhandlungen weiter in die Länge ziehen würden. Nach den Gesprächen von Genf sei eine abschliessende Einigung «in vernünftig kurzer Zeit» möglich, sagte Rohani.

(sda)

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