Fussball: Zwangsabstieg für Concordia

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FussballZwangsabstieg für Concordia

In der Challenge League ist die letzte Abstiegsentscheidung am grünen Tisch gefallen. La Chaux-de-Fonds und Concordia Basel müssen in die 1. Liga absteigen, nachdem sie ihre Rekurse gegen die Lizenzverweigerung zurückgezogen haben.

Damit ist klar, dass der ursprüngliche Absteiger Gossau in der Challenge League verbleiben darf. Auch für die vor der letzten Runde vom Wochenende abstiegsgefährdeten Locarno, Stade Nyonnais und Servette steht damit der Ligaerhalt vorzeitig fest. Für Traditionsverein Servette war der gestrige Tag gleich doppelt erfreulich. Die Rekursinstanz für Lizenzen der Swiss Football League (SFL) hat den Genfern in zweiter Instanz die Spielberechtigung für die neue Saison erteilt. Sonst hätte auch Servette den Zwangsabstieg nicht mehr abwenden können.

Gossaus Rettung am grünen Tisch könnte noch leicht gefährdet sein, falls Vertreter des Vereins FC La Chaux-de-Fonds - wie in einer Westschweizer Zeitung angekündigt - gerichtlich den Rekurs- Rückzug durch die FC La Chaux-de-Fonds SA anfechten und dadurch die Lizenz doch noch erhalten würden.

Aufatmen dürfen die Grasshoppers, St. Gallen, Wohlen, Yverdon und Wil, die alle ihre Lizenzen für die entsprechenden Ligen - wie Servette - ebenfalls in zweiter Instanz erhalten haben.

Im Rekursverfahren war den Klubs nochmals detailliert vor Augen geführt worden, welche Anforderungen insbesondere bezüglich der finanziellen Kriterien noch zu erfüllen waren. Aufgrund dieser Auslegeordnung haben La Chaux-de-Fonds und Concordia Basel, die zuvor beide ein Lizenzgesuch für die Challenge League gestellt hatten, ihre Rekurse zurückgezogen und damit den Zwangsabstieg unumgänglich gemacht.

(si)

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