Aktualisiert

Schwere VorwürfeZwangsarbeit für Apple? Foxconn dementiert

Apple-Zulieferer Foxconn zwinge Berufsschüler, das iPhone 5 zu montieren. Dies behauptete eine chinesische Nichtregierungs-Organisation. Der Konzern widerspricht den Vorwürfen.

Der chinesische Hersteller des iPhones hat Vorwürfe zurückgewiesen, wonach Berufsschüler zur Arbeit in seinen Fabriken gezwungen würden. Weil der asiatische Apple-Partner nicht genügend Arbeitskräfte finde, würden tausende chinesische Studenten vorübergehend zu Montagearbeiten für das iPhone 5 gezwungen. Diese Meldung stammte von der chinesischen Tageszeitung «China Daily», die sich auf einen Bericht der Menschenrechtsorganisation China Labor Watch bezog.

Die Vereinbarung mit den Schulen sehe vor, dass die Schüler diese verlassen dürften, um bei Foxconn zu arbeiten, erklärte die Foxconn Technology Group, die unter anderem für Apple Geräte wie das iPhone und iPad fabriziert.

NGO erhebt schwere Vorwürfe

Die in New York ansässige Organisation China Labor Watch hatte zuvor berichtet, dass einige Schüler die Foxconn-Fabriken hätten verlassen wollen, aber von ihrer Schule gezwungen worden seien, zu bleiben. Dabei berief sich die Gruppe auf Mitarbeiter von Foxconn (20 Minuten Online berichtete).

Foxconn erklärte, die Berufsschüler seien als Praktikanten tätig. Die Vereinbarung mit den Schulen sehe vor, dass sie jederzeit gehen könnten. Das Unternehmen verwies zudem auf den Bericht eines von Apple beauftragen Gutachters, der zu Beginn des Jahres zu dem Ergebnis gekommen sei, dass es keine Hinweise darauf gebe, dass Praktikanten zu irgendetwas gezwungen würden.

Apple hat für Mittwoch zu einer Veranstaltung geladen, auf der die Vorstellung des neuen iPhone 5 erwartet wird. 20 Minuten Online berichtet ab 19 Uhr live. (dapd)

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