Zwei Berner Basejumper springen in den Tod
Aktualisiert

Zwei Berner Basejumper springen in den Tod

Zwei Basejumper sind am Osterwochenende im Berner Oberland tödlich verunglückt. Beide verloren bei ihrem Sprung die Kontrolle und prallten gegen eine Felswand. Ebenfalls im Berner Oberland verletzte sich ein Gleitschirm-Schüler, der kurz nach dem Start abstürzte.

Der Basejumper gehörte zu einer Fünfergruppe, die an der Mürrenflue in Lauterbrunnen sprang, wie die Kantonspolizei Bern am Sonntag mitteilte.

Beim zweiten Sprung kollidierte er nach einer 180-Grad-Drehung mit der Felswand, stürzte ab und blieb am Fuss der Wand liegen. Die Rettungskräfte der Air Glaciers und der Notarzt konnten nur noch den Tod feststellen.

Ein zweiter 40-jähriger Basejumper sprang am Sonntag gegen 10 Uhr als erster einer Dreiergruppe an der Staldenfluh. Nachdem er den Fallschirm geöffnet hatte, wurde er gegen die Felswand gedreht, prallte gegen die Wand, stürzte in die Tiefe und wurde tödlich verletzt.

Gleitschirmpilot bei Unfall schwer verletzt

Ein Gleitschirm-Schüler ist bei einem Unfall am Ostersamstag in Beatenberg schwer verletzt worden. Der 49-Jährige geriet kurz nach dem Start vom Startplatz «Luegibrüggli» in eine unkontrollierte Fluglage.

In der Folge prallte er aus rund 20 Metern Höhe gegen den Hang, wie die Kantonspolizei Bern am Sonntag mitteilte. Der Verunfallte wurde mit einem Rega-Helikopter ins Spital geflogen. (sda)

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