Zwei Beziehungsdramen fordern vier Menschenleben
Aktualisiert

Zwei Beziehungsdramen fordern vier Menschenleben

Gleich zwei Tragödien an einem Tag: Am Dienstag sind in St. Gallen und in Onex GE vier Menschen Opfer von Beziehungsdramen geworden.

In St. Gallen erschoss ein 35-jähriger Schweizer seine zwei Jahre ältere Exfreundin mit einem Revolver und richtete sich danach selbst. Eine Bekannte der getöteten Frau machte die Polizei auf die Tat aufmerksam. Ihr gegenüber hatte das Opfer am Montag angedeutet, dass sie sich nochmals mit ihrem Exfreund zu einem Gespräch treffen wolle.

Die Bewohner des Mehrfamilienhauses sind bestürzt: «Ich stehe unter Schock und konnte kaum schlafen», so eine Anwohnerin. Den Täter beschreibt sie als «freundlich und ruhig». Ihr gegenüber habe der 35-jährige Schweizer auch schon finanzielle Probleme angedeutet. Dies bestätigt auch der Student Fabian Mörtl (21): «Er war Maler und so viel ich weiss arbeitslos – er steckte wohl in finanziellen Schwierigkeiten.»

Eine ähnliche Tragödie spielte sich im Genfer Vorort Onex ab: Nach ersten Erkenntnissen hat ein 41-jähriger Ehemann am Dienstagmorgen seine vier Jahre jüngere Frau erschossen. Anschliessend richtete er die Waffe auf sich selbst und schoss sich in den Kopf. Die beiden 13- und 15-jährigen Kinder des Paares werden psychologisch betreut.

(SDA/bru)

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