Aktualisiert 08.06.2011 17:23

«Rien à déclarer – Nichts zu verzollen»

Zwei Buddies wider Willen

Auch die jüngste Erfolgskomödie des «Bienvenue chez les Ch'tis»-Machers Dany Boon ist höchst amüsant.

Das französisch-belgische Grenzörtchen Courquain blickt schweren Zeiten entgegen, seit in Europa so kriminelle Beschlüsse wie das Schengener Abkommen in Kraft getreten sind – die Abschaffung der stationären Grenzkontrollen. Das jedenfalls findet der belgische Grenzbeamte Ruben (Benoît Poelvoorde). Sein französischer Gegenspieler Mathias Ducatel (Dany Boon) steht nur wenige Meter entfernt. Rubens schlimmste Befürchtungen werden wahr, als er zum mobilen französisch-belgischen

Patrouillendienst antreten

soll...

Nach dem Kinohit «Bienvenue chez les Ch'tis» überrascht es nicht, dass der Filmemacher Dany Boon erneut auf dieselben Erfolgsfaktoren setzt. «Rien à déclarer» spielt ebenfalls mit Vorurteilen und der Liebe zu den kleinen Leuten. Mit seinem untrüglichen Gespür für Timing und Situationskomik und dem für ihn typischen liebevollen Blick auf menschliche Schwächen lässt Dany Boon erneut Gegensätze aufeinanderprallen. Ein warmherziges Plädoyer für die Aufhebung fester Grenzen in den Köpfen der Menschen.

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