Aktualisiert 05.03.2008 19:46

«Army of Two»Zwei Dumpfbacken gegen den Rest der (Terror-)Welt

Die Ballerorgie «Army of Two» setzt auf
dumpfbackiges Machogehabe und kooperatives
Teamspiel. Das Spielprinzip überzeugt.

In Konfliktzonen wie dem Irak oder Afghanistan wird die Drecksarbeit oft von privaten Armeen erledigt. Dies hat die Game-Entwickler von Electronic Arts zum Actionshooter «Army of Two» inspiriert, wobei sie das Konzept einer Privatarmee humorvoll auf die Spitze treiben: Die aufs virtuelle Schlachtfeld geschickte Truppe besteht gerade mal aus zwei Söldnern. Die Zerstörung, die die beiden anrichten, steht derjenigen einer Tausendschaft indes in nichts nach.

Gespielt wird ausschliesslich im Teamplay, wobei entweder zwei Spieler gemeinsam in den Krieg ziehen oder sich ein Einzelspieler für eine Figur entscheidet, während er seinen virtuellen Partner über Kurzbefehle steuert. Die Spielidee: Während einer der beiden Söldner mit aggressivem Vorgehen das Feuer der Feinde auf sich zieht, schleicht sich der andere ungesehen an den Terroristen vorbei und pustet ihnen das Lebenslicht von hinten aus. Erfolgreiche Missionen spühlen Kohle für neues Schiessgerät in die Kasse.

Gewürzt ist die Action mit dumpfbackigen, bisweilen etwas zu pubertären Sprüchen. Wettgemacht wird das Machogehabe mit brillanter Grafik, erstklassiger Spielsteuerung, abwechslungsreichen Missionen und mehreren Multiplayer-Modi. Kurz: Für Fans von derber Action ist «Army of Two» ein echter Knaller.

Jan Graber

«Army of Two» für PS3, Xbox360; EA, ABC.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.